Betreuung Asylsuchende

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Allgemeines

Die Gemeinde Eggenwil beherbergt und betreut seit 1990 nahezu ununterbrochen vom Kanton zugewiesen Personen nach dem Asylrecht (Asylsuchende mit Ausweis N oder Vorläufig Aufgenommene mit Ausweis F; nachstehend der Einfachheit halber «Asylsuchende» genannt) in der gemeindeeigenen Asyl- und Flüchtlingsunterkunft zwischen Gemeinde- und Schulhaus an der Kustergasse 1b/c.

Die neue Eggenwiler Asylunterkunft hat auf zwei Stöcken Platz für zwölf Personen. Bild: BBA 02.10.2018/Roger WetliNach 30-jähriger Benützungsdauer wurde 2018 der marode Wohncontainer mit Platz für eine Familie abgebrochen und durch einen Festbau mit zwei übereinander liegenden identischen Wohneinheiten ersetzt. Der Holzelementbau bietet innerhalb der kompakten Kubatur einfachen, aber zweckmässigen, freundlichen und flexibel nutzbaren Wohnraum mit je rund 60 m² Fläche pro Einheit für insgesamt zwei Familien respektive 12 Personen. Seit Oktober 2018 werden die beiden Wohnungen von zwei sechsköpfigen Familien bewohnt.

Hauptaufgaben

Die von der Einwohnergemeinde angestellte «Betreuungsperson Asylsuchende» zeichnet im Auftrag des Gemeinderats und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, insbesondere mit der Abteilung Soziale Dienste, für die Betreuung, Beratung und Begleitung von Asylsuchenden verantwortlich. Sie unterstützt die Asylsuchenden bei der Bewältigung des Alltags und ganz allgemein bei der Integration in der Schweiz, im Kanton Aargau und in der Gemeinde Eggenwil. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Aufsicht über den Innen- und Aussenbereich der Unterkunft im Teamwork mit den technischen Diensten (Hauswart).

Die Zusammenarbeit mit den Asylsuchenden beruht auf dem Respekt gegenüber den Menschen aus allen Erdteilen. Die Betreuungsperson achtet und wahrt die Grundrechte und Rechtsansprüche der Asylsuchenden gemäss Verfassung und Gesetz. Zudem richtet sich die Betreuung nach den Grundsätzen des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) respektive nach den konkreten Wirkungszielen und verbindlichen Integrationsprozessen der Integrationsagenda Schweiz – persönliche Erstinformation, Potenziale erkennen und nutzen, möglichst rasch die Sprache lernen, gezielt begleiten und unterstützen, konsequent fördern und fordern, vertraut machen mit den Schweizer Lebensgewohnheiten.

Integrationsagenda Schweiz – Ein gemeinsames Programm des Bundes und der Kantone

Ein separater Stellenbeschrieb regelt die hauptsächlichen Aufgaben, Rechte und Pflichten der Betreuungsperson in den Bereichen «Persönliche Betreuung», «Unterkunft bzw. Wohnsituation» sowie «Administrative und finanzielle Belange».

Rechtsgrundlagen, Informationen