Gemeindemitteilung vom 11.01.2018

Gemeindeversammlungsbeschlüsse sind rechtskräftig; Gratulation an Ursula Scheiber Kurt zum 10-jährigen Arbeitsjubiläum; Submissionsverfahren für neues Tanklöschfahrzeug eingeleitet; Erteilte Baubewilligung; Grüngutvignetten 2017 nur noch im Januar gültig; Konstante Nachfrage nach Postdienstleistungen; Aus der Gemeinde-Statistik 2017 (Teil 1/2): Bevölkerung, Stimmberechtigte, Motorfahrzeuge, Gemeindeversammlungen, Gemeinderat; Mehr Betreibungen im Jahr 2017; Steuerbussen 2017; Gesamtergebnis der Geschwindigkeitskontrollen 2017

 

Gemeindeversammlungsbeschlüsse sind rechtskräftig

Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November am 3. Januar in Rechtskraft erwachsen. Die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 29. November wurden abschliessend gefasst.

Gratulation an Ursula Scheiber Kurt zum 10-jährigen Arbeitsjubiläum

Am 1. Januar 2008 trat Ursula Scheiber Kurt als Nachfolgerin von Heidi Leuenberger als Raumpflegerin in den Dienst der Gemeinde Eggenwil ein. Seither zeichnet sie für die Reinigung und Dekoration des Gemeindehauses verantwortlich und unterstützt bei Bedarf auch den Schulhauswart. Gemeinderat und Verwaltung danken Ursi für ihre ausgezeichneten Dienste während des vergangenen Jahrzehnts und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Submissionsverfahren für neues Tanklöschfahrzeug eingeleitet

Die Aufgaben- und Finanzplanung (AFP) 2018 bis 2025 der Einwohnergemeinde sieht im Jahr 2019 den Ersatz des 1989 für die Feuerwehr Eggenwil beschafften Kleinlöschfahrzeugs (KTLF) durch ein 12-Tonnen-Tanklöschfahrzeug 2 (TLF 2) vor. Die aktuelle AFP basiert auf Investitionskosten von brutto 430 000 Franken als Kostendach gemäss den Richtlinien der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV). Da für die Gemeinde Eggenwil nach wie vor kein Rationalisierungspotenzial im Feuerwehrwesen besteht, werden ihr die ordentlichen Beitragsleistungen aus dem Fonds zur Verhütung und Bekämpfung von Feuerschäden ohne Kürzung zugestanden. Dementsprechend geht der Gemeinderat in seinen gegenwärtigen Berechnungen von einem Beitrag der AGV in Höhe von 193 000 Franken (Subvention von 45 Prozent) und folglich von einer maximalen Nettobelastung der Gemeinde in Höhe von 237 000 Franken aus. Um nun präzise, dem aktuellen Markt entsprechende Zahlen zu erhalten, hat der Gemeinderat gestützt auf das von der eingesetzten beratenden Kommission erarbeitete Pflichtenheft das Submissionsverfahren eingeleitet (Ausschreibung am 12. Januar im Bremgarter Bezirks-Anzeiger und am 19. Januar 2018 im Amtsblatt des Kantons Aargau sowie auf simap.ch).

Bereits vor zehn Jahren, als die Erweiterung und Renovation des Feuerwehrlokals, die Anschaffung eines Pikettfahrzeugs sowie die Revision/Aufrüstung des KTLF auf der politischen Agenda stand, hat die Gemeindebehörde im Rahmen einer Gesamtauslegeordnung und -beurteilung auch die Frage der Eigenständigkeit der Ortsfeuerwehr Eggenwil auf den Prüfstand gestellt. Im Hinblick auf den notwendigen Ersatz des bald 30-jährigen KTLF nimmt der Gemeinderat wiederum eine umfassende Situationsanalyse unter Einbezug aller relevanten Gesichtspunkte (aktuelle und künftige Dienstbereitschaft, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Dienstleistungen und gesellschaftliche Aspekte) vor. Dementsprechend hat der Gemeinderat – trotz des Anspruchs auf die vollen, ungekürzten Beiträge der AGV aufgrund des nach den Richtlinien ausgeschöpften Rationalisierungspotenzials – die von ihm eingesetzte Kommission beauftragt, ebenso Entscheidungsgrundlagen und Lösungsvarianten in Bezug auf eine denkbare Fusion mit den Feuerwehren Bremgarten oder Zufikon zu erarbeiten. Das Geschäft wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. November 2018 zur Beschlussfassung unterbreitet.

Erteilte Baubewilligung

Unter Auflagen und Bedingungen hat der Gemeinderat Sabin Frank, Eggenwil, die Baubewilligung für den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Carport auf Parzelle Nr. 892, Im Rebhügel 29 a/b, erteilt.

Grüngutvignetten 2017 nur noch im Januar gültig

Die Grüngutvignetten 2017 (weiss) verlieren Ende dieses Monats ihre Gültigkeit. Behälter, die bei der Abfuhr vom 6. Februar nicht mit der neuen Vignette versehen sind, werden nicht mehr geleert. Auch in diesem Jahr werden von März bis November wöchentliche Grüngutabfuhren angeboten. In den Wintermonaten Dezember bis Februar findet die Grüngutabfuhr jeweils alle zwei Wochen statt. Die Grüngutabfuhrdaten 2018 sind auf dem im Dezember allen Haushalten zugestellten Beiblatt zum Abfallkalender ersichtlich. Die Jahres-Vignetten 2018 (silbrig) für Grüngutbehälter von 80 bis 800 Liter Inhalt können bei der Gemeindeverwaltung für 60 bis 580 Franken bezogen werden. Bei vorgängiger Bezahlung der Gebühr mit dem Vermerk «Grüngut» auf das Postkonto der Einwohnergemeinde Eggenwil, Finanzverwaltung, 5445 Eggenwil (CH62 0900 0000 5001 3141 8, 50-13141-8), wird die Vignette auch per Post zugestellt.

Konstante Nachfrage nach Postdienstleistungen

Im Jahr 2017 wurden während der offiziellen Öffnungszeit von 32 Stunden pro Woche durchschnittlich 98 (Vorjahr: 93) Kunden am Schalter bedient. Davon beanspruchten 57 (57) Prozent ein Angebot der Postagentur, 35 (35) Prozent ein solches der Gemeindeverwaltung. Acht (8) Prozent nahmen gleichzeitig Dienstleistungen von Post und Gemeinde in Anspruch.

Die Schalterfrequenz am Samstagmorgen liegt durchschnittlich bei 8 (9) Personen. Besonders geschätzt werden die Öffnungszeiten am Montagabend bis 18.30 Uhr. Mit durchschnittlich 26 (26) Kunden ist der Montag der am stärksten frequentierte Tag. Rund 40 (41) Prozent aller Postgeschäfte sind Sendungsaufgaben, gefolgt von den Sendungsabholungen mit 34 (34) Prozent. Die übrigen postalischen Dienstleistungen bewegen sich seit der Integration der Postagentur in die Gemeindeverwaltung am 1. September 2008 in einem konstanten Rahmen. Einzig die Verkäufe, insbesondere Autobahnvignetten, sind naturgemäss saisonalen Schwankungen unterworfen.

Während des vergangenen Jahres wurden bei der Postagentur Eggenwil insgesamt 7878 (8564) Briefe und Pakete mit Hilfe des Sendungsmoduls selbstbedient frankiert und anschliessend über die Schalterkasse der Gemeindeverwaltung abgerechnet. Hinzu kommt eine stattliche Anzahl bereits vorfrankierter Sendungen, die bei der Postagentur abgegeben werden (nicht transaktionsabhängige Leistungen). 287 (274) Personen machten vom Bargeldbezug Gebrauch und bezogen insgesamt 91 783 (92 515) Franken. Total 228 (240) oder durchschnittlich 19 (20) Personen pro Monat erledigten ihre Einzahlungen am Schalter.

Die Gemeinde erbringt die Postdienstleistungen im Namen der Post CH AG auf ihre eigene Rechnung. Die Abgeltung der Post für die Leistungen des Agenturpartners setzt sich aus fixen, variablen sowie Bonuskomponenten zusammen. Der fixe Teil der Abgeltung entschädigt für nicht transaktionsabhängige Leistungen. Der variable Teil wird in Abhängigkeit vom erzielten Umsatz und/oder der Anzahl durchgeführter Transaktionen ausgerichtet. Die Bonuskomponente wird bei Erfüllung der Qualitätsstandards ausbezahlt.

Die zu Beginn von der Schweizerischen Post prognostizierte Abgeltung von 19 000 Franken pro Jahr oder rund 1600 Franken pro Monat wurde seit der Integration der Post in die Verwaltung in jedem Monat übertroffen. Sie betrug 2017 durchschnittlich 1880 (1910) Franken pro Monat. Damit konnte die Postagentur auch im vergangenen Jahr kostendeckend betrieben werden.

Der Gemeinderat dankt dem Verwaltungsteam für die ausgezeichnete Arbeit und den Verantwortlichen der Schweizerischen Post für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Aus der Gemeinde-Statistik 2017 (Teil 1/2)

Bevölkerung

Im Jahr 2017 stehen 10 (Vorjahr: 11) Geburten 4 (3) Todesfällen und 92 (92) Zuzüge 76 (72) Wegzügen entgegen. Bei 6 (2) Personen fand eine Umwandlung der Kurzaufenthalts- in eine Aufenthaltsbewilligung statt, was zu einer Berücksichtigung bei der ständigen Wohnbevölkerung führte. Die Einwohnerzahl betrug per 31. Dezember 2017 998 (970) Personen, davon sind 313 (310) römisch-katholisch, 0 (0) christkatholisch, 211 (210) reformiert, 474 (450) unbekannter Konfession (konfessionslos/Andere) und 482 (466) Frauen, 516 (504) Männer.

Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung inklusive Asylbewerber und vorläufig aufgenommene Ausländer betrug am Jahresende 159 (164) Personen oder 15,9 Prozent (16,9) aus 31 verschiedenen Nationen. Vor zehn Jahren betrug der Ausländeranteil 15,6 Prozent. Am stärksten vertreten sind die deutschen Staatsangehörigen mit 36,5 Prozent (39,6) der ausländischen Wohnbevölkerung.

Von der Gesamtbevölkerung sind 136 Personen zwischen 65 und 79 Jahre, 34 Personen über 80 Jahre alt. 181 Einwohner oder 18,2 Prozent befinden sich im Pensionsalter. 193 Personen oder 19,3 Prozent sind jünger als 20 Jahre.

Stimmberechtigte

Ende 2017 waren 683 (666) Stimmberechtigte verzeichnet, davon 30 (31) Ortsbürger, 339 (332) Frauen, 344 (334) Männer.

Motorfahrzeuge

Per 30. September waren in der Gemeinde 888 (857) Motorfahrzeuge und Anhänger sowie 41 (36) Motorfahrräder registriert. Die Fahrzeugkategorien teilen sich wie folgt auf: 639 (628) Personenwagen, 0 (0) Kleinbusse, 47 (38) leichte, 3 (4) schwere und 2 (2) übrige Nutzfahrzeuge, 1 (1) Arbeitsmotorwagen sowie 30 (31) landwirtschaftliche Motorfahrzeuge. Ferner verkehrten 121 (112) Motorräder, 3 (1) Kleinmotorräder, 40 (38) Anhänger und 2 (2) Kollektiv-Fahrzeuge mit Händlerschild.

Gemeindeversammlungen

Es fanden im vergangenen Jahr 2 (2) ordentliche Einwohnergemeindeversammlungen statt. An der Rechnungsgemeinde beteiligten sich 47 Stimmberechtigte oder 7,0 Prozent, an der Budgetgemeinde 68 Stimmberechtigte oder 10,0 Prozent. Insgesamt wurden 9 (15) Sachgeschäfte behandelt und 2 (1) Verpflichtungskredite über 695 000 Franken bewilligt. Es wurde kein (0) fakultatives Referendum ergriffen. Die Ortsbürger hielten ebenfalls 2 ordentliche Versammlungen ab. Im Sommer nahmen 13 Stimmberechtigte oder 41,9 Prozent und im Winter 18 Stimmberechtigte oder 60 Prozent teil. Insgesamt wurden 6 (5) Sachgeschäfte behandelt und keine (0) Verpflichtungskredite bewilligt.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hielt 20 (21) ordentliche Sitzungen ab, wobei insgesamt 899 (920) Geschäfte behandelt wurden. Daneben waren die Behördenmitglieder an zahlreichen weiteren Sitzungen, Besprechungen und Augenscheinen engagiert.

Mehr Betreibungen im Jahr 2017

Mit 163 nahm die Gesamtzahl der Betreibungsbegehren im Vergleich zum Vorjahr (155) zu. Davon wurden 17 (9) Begehren zurückgewiesen. Die in Betreibung gesetzten Forderungen der Gläubiger sind mit 2 797 124 Franken gegenüber dem Vorjahr (371 700 Franken) massiv gestiegen. Total wurden 152 426 Franken (101 393 Franken) an die Gläubiger überwiesen, davon entfallen 30 773 Franken (10 792 Franken) auf Zahlungen an die Gemeinde. Nach wie vor betreffen die meisten Zahlungsbefehle offene Steuerforderungen, Mehrwertsteuern, Sozialversicherungsbeiträge und Krankenkassenprämien. Weitere Zahlen aus dem Betreibungsamt: Fortsetzungsbegehren: 89 (111), Eigentumsvorbehalte: 0 (0), Rechtshilfegesuche: 8 (4), Rechtsvorschläge 24 (18), Konkursandrohungen: 3 (4), Pfändungsvollzüge: 81 (83), Verwertungen: 59 (62), Verlustscheine: 60 (57), erteilte Auskünfte (Auszüge aus dem Betreibungsregister): 156 (161).

Steuerbussen 2017

Gemäss Steuergesetz fällt die Hälfte der vom kantonalen Steueramt verfügten Ordnungsbussen wegen Nichtabgabe der Steuererklärung den Gemeinden zu. Aus dem Rechnungsjahr 2017 ergibt sich für Eggenwil ein Gemeindeanteil von 6117 (Vorjahr: 3693 Franken).

Gesamtergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen 2017

Im vergangenen Jahr führte die Regionalpolizei Bremgarten insgesamt 10 (Vorjahr: 10) Geschwindigkeitskontrollen auf der Innerortstrecke der Kantonsstrasse durch. Von 4218 (3610) gemessenen Fahrzeugen haben deren 635 (541) oder 15,1 Prozent (15,0 %) die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten. Die gefahrenen Geschwindigkeiten der Übertretungen ergaben nach Abzug der Messtoleranz von 3 km/h folgendes Gesamtbild: Zwischen 51 bis 55 km/h: 461 (392) Übertretungen, zwischen 56 bis 60 km/h: 134 (121) Übertretungen, zwischen 61 bis 65 km/h: 26 (24) Übertretungen, zwischen 66 bis 74 km/h: 13 (4) Übertretungen und über 75 km/h: 1 (0) Übertretung. Der schnellste Lenker war mit netto 76 km/h (72 km/h) unterwegs. Insgesamt mussten 14 (4) Automobilisten an die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten verzeigt werden.

Auf den Gemeindestrassen erfolgten 5 (3) Geschwindigkeitskontrollen. Von 216 (177) gemessenen Fahrzeugen haben deren 60 (66) oder 27,8 Prozent (37,3 %) die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritten. Die gefahrenen Geschwindigkeiten der Übertretungen ergaben nach Abzug der Messtoleranz von 3 km/h folgendes Resultat: Zwischen 31 bis 35 km/h: 37 (45) Übertretungen, zwischen 36 bis 40 km/h: 17 (15) Übertretungen, zwischen 41 bis 45 km/h: 4 (3) Übertretungen, zwischen 46 bis 49 km/h 2 (2) Übertretungen und über 50 km/h: keine (1) Übertretung. Der schnellste Lenker war mit netto 48 km/h (50 km/h) unterwegs. Es mussten 2 (3) Automobilisten an die Staatsanwaltschaft verzeigt werden.

Gemeindekanzlei Eggenwil
Walter Bürgi, Gemeindeschreiber
Eggenwil, 11. Januar 2018

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