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Amtliche Publikation vom 28.01.2005

Erfreulicher Rechnungsabschluss 2004; Nutzungspläne und -vorschriften seit 11.1.2005 rechtskräftig; Urnenwahl Finanzkommission am 27.2.2005; Dienstbereitschaft der Feuerwehr im Jahr 2004

Amtliche Publikation vom 28.01.2005

Erfreulicher Rechnungsabschluss 2004; Nutzungspläne und -vorschriften seit 11.1.2005 rechtskräftig; Urnenwahl Finanzkommission am 27.2.2005; Dienstbereitschaft der Feuerwehr im Jahr 2004

Erfreulicher Rechnungsabschluss 2004
Die Laufende Rechnung der Einwohnergemeinde schliesst um rund 234 000 Franken besser ab als budgetiert. Gemäss Voranschlag wurde mit einem Ertragsüberschuss von 82 550 Franken gerechnet; tatsächlich konnte ein Ertragsüberschuss von 316 796 Franken realisiert werden. Davon wurden 266 796 Franken als indirekte und vorausgenommene Abschreibungen (zusätzliche Abschreibungen) sowie 50 000 Franken als Einlage ins Eigenkapital verbucht. Der Stand der vorausgenommenen Abschreibungen (Reserve, welche zur Abschreibung von künftigem Verwaltungsvermögen dient) beläuft sich per Jahresende auf 818 026 Franken. Zudem verfügt die Einwohnergemeinde neu über ein Eigenkapital von 200 000 Franken. Im Weiteren weist die Rechnung einen Finanzierungsüberschuss von 240 662 Franken aus (Budget: Finanzierungsfehlbetrag von 29 450 Franken). Dadurch konnte das verzinsliche Nettovermögen der Gemeinde per Jahresende auf rund 715 000 Franken erhöht werden. Der Grund für das erfreuliche Resultat liegt im Umstand, dass der Nettoaufwand im Vergleich zum Voranschlag um gut 9 Prozent tiefer ausgefallen ist (gegenüber der Rechnung 2003 um rund 4 Prozent höher) und mehr Steuern vereinnahmt werden konnten.

Die Wasserversorgung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 19 029 Franken (Budget: 25 970 Franken). Der Finanzierungsüberschuss beträgt 14 536 Franken anstelle der budgetierten 60 970 Franken. Zum schlechteren Ergebnis führten Mindereinnahmen aus Anschlussgebühren. Das Eigenkapital der Wasserversorgung beträgt per Jahresende 573 491 Franken.

Die Abwasserbeseitigung weist einen Ertragsüberschuss von 19 982 Franken (Budget: 18 860 Franken) aus. Die Nettoinvestitionsabnahme beträgt 204 656 Franken (Budget: 450 100 Franken). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Rechnungsjahr wesentlich weniger Anschlussgebühren als geplant vereinnahmt werden konnten und die Erschliessungsbeiträge an die Kanalisation Hohfoor erst im Jahr 2005 fällig werden. Dafür sind die erst im Jahr 2005 in Aussicht gestellten Kantonssubventionen im Jahr 2004 eingetroffen. Der Finanzierungsüberschuss beträgt 224 638 anstelle von 468 960 Franken. Das Eigenkapital der Abwasserbeseitigung beläuft sich per Ende 2004 auf 351 640 Franken.

Die Abfallbewirtschaftung schliesst ziemlich genau im Rahmen des Budgets. Der Ertragsüberschuss von 4 159 Franken (Budget: 2 330 Franken) konnte in die Spezialfinanzierungen eingelegt werden (Bestand per 31.12.2004: 33 191 Franken).

Ebenso weist die Rechnung der Elektrizitätsversorgung schwarze Zahlen aus, wenn auch tiefere als budgetiert. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von 13 828 anstelle 61 530 Franken. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Zusammenhang mit dem neuen Gebührentarif eine Umstellung der Abrechnungsperioden erfolgte (keine Akontorechnung mehr per Ende Dezember). Ansonsten hätte die Elektrizitätsversorgung den Budgetbetrag übertroffen. Im Weiteren verbucht die Elektrizitätsversorgung eine Nettoinvestitionszunahme von 31 894 Franken (Budget: 99 000 Franken). Dies deshalb, weil die Ausgaben im Zusammenhang mit der elektrischen Groberschliessung des Baugebietes Buech noch nicht definitiv abgerechnet werden konnten. Somit resultiert trotz der geringeren Einnahmen in der Laufenden Rechnung ein tieferer Finanzierungsfehlbetrag von 18 066 anstelle 37 470 Franken. Das Eigenkapital der Elektrizitätsversorgung beträgt per Jahresende 362 677 Franken.

Im Gegensatz zur Einwohnergemeinde bleibt der Finanzhaushalt der Ortsbürgergemeinde weiterhin angespannt. So mussten zum Ausgleich der Ortsbürgerverwaltung 4 245 Franken von der Forstwirtschaft vergütet werden. Das Budget rechnete mit einem Beitrag der Ortsbürgerverwaltung an die Forstwirtschaft von 1 800 Franken. Das schlechtere Rechnungsergebnis ist vor allem auf Mindereinnahmen aus der Vermietung der Waldhütte, die Aufstockung des Brennholzes bei der Waldhütte (Verkauf zu Gunsten der Forstwirtschaft) sowie den Ersatz des Kühlschrankes zurückzuführen. Die Forstwirtschaft musste schliesslich zum Ausgleich der Rechnung 13 010 Franken anstelle der budgetierten 4 880 Franken aus dem Forstreservefonds entnehmen. Der Stand der Forstreserve beläuft sich per Jahresende auf 111 152 Franken.

Nutzungspläne und -vorschriften seit 11.1.2005 rechtskräftig
Am 18. Juni 2004 hat die Einwohnergemeindeversammlung den Bauzonenplan, den Kulturlandplan sowie die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) einstimmig beschlossen. Mit der Genehmigung durch den Grossen Rat am 11. Januar 2005 ist das neue Regelwerk in Rechtskraft getreten. Die genehmigte Vorlage wird in einer grösseren Auflage gedruckt. Die Bau- und Nutzungsordnung im A5-Format sowie Verkleinerungen des Bauzonen- und Kulturlandplanes können ab Mitte Februar bei der Gemeindekanzlei gratis bezogen werden.

Urnenwahl Finanzkommission am 27.2.2005
Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Finanzkommission für den Rest der Amtsperiode 2002/2005 wurden innerhalb der gesetzlichen Frist Brigitte Meyer Stengele, 1954, von Thalwil ZH, Kochsmattstrasse 7 sowie Erna Staub-Petermann, 1939, von Herrliberg ZH, Trottengasse 5, angemeldet. Da für den zu vergebenden Sitz zwei Wahlvorschläge vorliegen, kommt es am 27. Februar (Grossratswahlen) zu einer Urnenwahl. Die Vorgeschlagenen werden den Stimmberechtigten mit den Abstimmungsunterlagen schriftlich zur Kenntnis gebracht. Es sind jedoch nicht nur die genannten Personen wählbar. Im ersten Wahlgang können alle Stimmberechtigten der Gemeinde Eggenwil als Kandidatin/Kandidat gültige Stimmen erhalten. Die Urne im Gemeindehaus ist am Sonntag, 27. Februar 2004, von 9 bis 10 Uhr geöffnet. Für die briefliche und stellvertretende Stimmabgabe wird auf die Anleitungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen.

Dienstbereitschaft der Feuerwehr im Jahr 2004
Wie dem Bericht der Feuerwehrkommission entnommen werden kann, wurden während des vergangenen Jahres insgesamt 66 (Vorjahr: 60) Übungen durchgeführt. Die Alarmübung fand am 18. Oktober 2004 statt. Es mussten 3 (1) Ernstfalleinsatz geführt werden. Per Ende Februar 2004 leisteten total 48 (47) Leute aktiv Dienst. Anfang 2004 waren 145 (151) Personen ersatzpflichtig. Die persönliche Ausrüstung, das Korpsmaterial sowie die Gerätschaftslokale Kochsmatt und Hohfoor befinden sich in einem vollständigen, zweckmässigen und einwandfreien Zustand. Einzig das fehlende WC im Feuerwehrlokal wird nach wie vor beanstandet. In den nächsten Jahren ist mit dem Ersatz der Strebenleiter zu rechnen. Die Kontrollen der Alarmeinrichtungen (mindestens monatlich) sowie der Wasserbezugsorte (Hydranten, Staustellen und Löschweiher jährlich, Auslösung der Löschreserve monatlich) gaben ebenfalls zu keinerlei Beanstandungen Anlass. Der Gemeinderat dankt den Angehörigen der Feuerwehr für ihre ausgezeichnete Arbeit.

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