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Gemeindemitteilung vom 30.09.2020

Wahl von Sabrina Altschul als Verwaltungsangestellte; Weitere traditionelle Dorfanlässe coronabedingt abgesagt; Wirtebewilligung für das Restaurant Frohburg «Mexican Restaurant»; Kanton Aargau lanciert Notfalltreffpunkte per 15. Oktober; Es gibt wieder Birnel; Bäume und Sträucher bis Ende Oktober zurückschneiden; Häckseldienst am 24. Oktober; Gartenholzereien durch den Forstbetrieb; Geschwindigkeitskontrolle auf der Kantonsstrasse

Sabrina Altschul ergänzt das Verwaltungsteam

Sabrina Altschul komplettiert ab 1. Januar das Verwaltungsteam im Rahmen des bisherigen Stellenetats als Verwaltungsangestellte respektive Sachbearbeiterin Gemeindekanzlei mit einem Pensum von 40 Prozent. Bild: zvg
Sabrina Altschul komplettiert ab 1. Januar die Verwaltung im Rahmen des bisherigen Stellenetats als Verwaltungsangestellte respektive Sachbearbeiterin Gemeindekanzlei mit einem Pensum von 40 Prozent. Bild: zvg

Aufgrund der Kündigung von Ursula Staubli und der nachfolgenden Ausschreibung der Stelle «Leiter/in Finanzen und Gemeindeschreiber-Stellvertreter/in» hat sich der Gemeinderat Ende August für eine Umstrukturierung der Verwaltung mit einer weitgehend internen Stellenbesetzung ausgesprochen: Vanessa Villars, welche zuvor als Verwaltungsangestellte mit Leitung Einwohnerdienste und Soziale Dienste mit einem Vollpensum für die Gemeinde tätig war, wird per 1. Januar die Nachfolge von Ursula Staubli als Leiterin Finanzen und Gemeindeschreiber-/Verwaltungsleiter-Stellvertreterin antreten. Seit einem Monat wird sie von der bisherigen Stelleninhaberin eingearbeitet. Rahel Nick, die im Sommer ihre dreijährige Ausbildung zur Kauffrau EFZ bei der Gemeindeverwaltung erfolgreich abgeschlossen hat, übernahm bereits per 1. September mit einem Arbeitspensum von 60 Prozent teilweise die bisherigen Aufgaben von Vanessa Villars.

Für das restliche Pensum von 40 Prozent wurde Anfang September die Stelle «Sachbearbeiter/in Gemeindekanzlei» auf den Online-Plattformen ausgeschrieben. Aus dem Kreis der über 50 eingegangenen Bewerbungen hat die Gemeindebehörde Sabrina Altschul gewählt. Die 32-jährige Einwohnerin von Eggenwil hat ihre kaufmännische Ausbildung bei einer aargauischen Gemeindeverwaltung absolviert und verfügt sowohl über das Zertifikat des weiterführenden Basislehrgangs für aargauisches Gemeindepersonal als auch über den Fachausweis für Führungspersonal der Gemeinden. Die Mutter von zwei Kindern wird ihre Stelle am 1. Januar kommenden Jahres antreten.

Gemeinderat und Verwaltung gratulieren Sabrina Altschul zur Wahl, heissen sie herzlich im Team willkommen und wünschen ihr viel Erfolg und Freude bei ihren vielseitigen Aufgaben im Dienste der Gemeinde.

Weitere traditionelle Dorfanlässe coronabedingt abgesagt

Nach dem diesjährigen Jahreskonzert der Musikgesellschaft, dem Spezialsammelabend mit Festwirtschaft auf dem Dorfplatz, dem «schnellsten Eggenwiler» des Sportvereins, der Bundesfeier, dem Flohmarkt des Landfrauenvereins, der Hauptübung der Feuerwehr und den Raclette-Abenden der Musikgesellschaft mussten zum Schutz vor dem Corona-Virus inzwischen auch das Herbstfest der Volkstanzgruppe, das Kirchenkonzert der Musikgesellschaft, der Seniorennachmittag sowie die Chlausfeier des Sportvereins schweren Herzens abgesagt werden. Die Organisatoren sowie der Gemeinderat und die Verwaltung bedauern diese Situation sehr, danken für das Verständnis und hoffen, dass die beliebten und geselligen Anlässe mit der Dorfbevölkerung im kommenden Jahr wieder unbeschwert stattfinden können. Unter der Rubrik Veranstaltungen ist weiterhin laufend abrufbar, welche Anlässe durchgeführt werden oder abgesagt respektive verschoben wurden.

Wirtebewilligung für das Restaurant Frohburg «Mexican Restaurant»

Der Gemeinderat hat Abdurrahman Azad, Thalwil, als Wirt und Mohammed Ataur Rahman Khan, Schaffhausen, als Inhaber des Fähigkeitsausweises respektive geschäftsleitende Person, die Bewilligung für die Wirtetätigkeit im Restaurant Frohburg «Mexican Restaurant» an der Badenerstrasse 1 erteilt. Der neue Wirt ist ebenfalls im Besitz der kantonalen Kleinhandelsbewilligung für den Verkauf und die Abgabe von Spirituosen. Der Gemeinderat begrüsst die neuen Gastgeber in Eggenwil und wünscht ihnen gutes Gelingen.

Kanton Aargau lanciert Notfalltreffpunkte per 15. Oktober

Notfalltreffpunkt (NTP) Eggenwil: Mehrzweckgebäude, Kustergasse 5
Notfalltreffpunkt (NTP) Eggenwil: Mehrzweckgebäude, Kustergasse 5

Unerwartete Ereignisse können den Alltag auf den Kopf stellen. Das hat die Corona-Pandemie eindrücklich gezeigt. Dieses Ereignis schien vor kurzem noch undenkbar, doch das neue Corona-Virus hat sich vor allem auf unser Gesundheitssystem und unser Sozialleben ausgewirkt. Was aber, wenn bei der nächsten Krise die Strom- oder Telefonie-Netze betroffen sind? Wie setzen wir dann einen Notruf an Feuerwehr, Sanität oder Polizei ab? Was machen wir, wenn der Wohnort evakuiert werden muss? Und wie versorgen wir uns mit lebenswichtigem Trinkwasser im Fall einer Störung der Trinkwasserversorgung? Um der Bevölkerung bei solchen Ereignissen Unterstützung zu bieten, werden im Kanton Aargau ab dem 15. Oktober sogenannte Notfalltreffpunkte (NTP) eingeführt.

Bei einem grösseren Ereignisfall können diese Treffpunkte zur Anlaufstelle für die Bevölkerung und zum lokalen Dreh- und Angelpunkt des Krisenmanagements werden, um Hilfe und Informationen zu erlangen. Mindestens einen Notfalltreffpunkt gibt es in jeder Aargauer Gemeinde. Bei den im Ereignisfall besetzten Notfalltreffpunkten kann die Bevölkerung Notrufe absetzen, auch wenn das private Telefon nicht mehr funktioniert. Notfalltreffpunkte dienen bei grösseren oder längeren Krisen auch als Sammelort für Evakuierungen oder als Anlaufstelle für Informationen. Das Projekt wurde von der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Aargau ins Leben gerufen und mit kommunalen und regionalen Partnern wie Gemeinden, Regionalen Führungsorganen, Feuerwehren und Zivilschutz gemeinsam umgesetzt.

Wird die Besetzung der Notfalltreffpunkte von den zuständigen Stellen wie beispielsweise dem Kantonalen Führungsstab ausgelöst, so werden sie von den Feuerwehren im Kanton initial besetzt. Ab dann können Notrufe abgesetzt werden. In der Folge übernimmt der Zivilschutz den Betrieb und erweitert das Leistungsangebot. Die Bevölkerung wird über die App «Alertswiss» oder über das Radio über die Inbetriebnahmen eines Notfallpunkts informiert.

In der Gemeinde Eggenwil befindet sich der Notfalltreffpunkt auf dem teils überdachten Schulhausplatz («Pausenhalle») beim Mehrzweckgebäude an der Kustergasse 5.

Weitere Informationen können ab 15. Oktober unter www.notfalltreffpunkte.ch abgerufen werden. Zudem erhalten Mitte Oktober alle Haushaltungen eine Broschüre zu den Notfalltreffpunkten.

Es gibt wieder Birnel

Auch dieses Jahr führt die Schweizerische Winterhilfe eine Birnel-Aktion durch. Die Abgabe des Birnendicksaftes dient der Förderung der brennlosen Verwertung von Obstüberschüssen und versteht sich zugleich als Aufgabe im Dienste der Volksgesundheit. Birnel ist ein aus Birnensaft gewonnenes Naturprodukt, sehr schmackhaft, vielseitig verwendbar und auch ausgesprochen gesund. Birnel nährt, stärkt, ist leicht verdaulich und bringt den Stoffwechsel in Schwung. Der delikate Eigengeschmack macht Birnel zum idealen Brotaufstrich. Dem Birchermüsli gibt er eine feine Note, vielen Fruchtdesserts verleiht er einen intensiveren Geschmack und Kuchen und Guetzli bringt er das gewisse Etwas. Birnel wird von der Winterhilfe Schweiz vertrieben und von den Gemeinden zu folgenden Preisen angeboten:

  • Dispenser à 250 g zu CHF 5.00
  • Gläser à 500 g zu CHF 8.00
  • Gläser à 1 kg zu CHF 12.00
  • Kessel à 5 kg zu CHF 50.00 (CHF 10.00 pro kg)
  • Kessel à 12.5 kg zu CHF 110.00 (CHF 8.80 pro kg)

Die Abteilung Einwohnerdienste nimmt Bestellungen gerne bis Freitag, 30. Oktober, unter 056 641 90 90 oder einwohnerdienste@eggenwil.ch entgegen. Anfangs Dezember wird der Birnel am Schalter der Gemeindeverwaltung abholbereit sein.

Bäume und Sträucher bis Ende Oktober zurückschneiden

Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen und Wegen werden gebeten, überhängende Bäume, Hecken und Sträucher so zurückzuschneiden, dass Äste bis auf 4.50 Meter Höhe über der Fahrbahn nicht in den Strassenraum hineinragen. Dazu gehören auch Strassen und Wege, die im Eigentum Privater stehen und dem Gemeingebrauch zugänglich sind (öffentliches Fuss- und/oder Fahrwegrecht). Über Gehwegen hat die lichte Höhe mindestens 2.50 Meter zu betragen. Verkehrssignale, Strassenlampen und Strassenbezeichnungen dürfen nicht verdeckt und der Zugang zu den Hydranten und anderen öffentlichen Anlagen muss dauernd gewährleistet sein. Im Bereich von Einmündungen, Ausfahrten und Kreuzungen sind die gesetzlich festgelegten Sichtzonen einzuhalten. Das Zurückschneiden hat bis spätestens Ende Oktober zu erfolgen. Nach unbenütztem Ablauf der Frist sieht sich der Gemeinderat gezwungen, das Zurückschneiden durch das Bauamt, auf Kosten der säumigen Grundeigentümer, zu veranlassen.

Häckseldienst am 24. Oktober

Das Verbrennen von Gartenabraum ist sinnlos, umweltbelastend und überdies im Siedlungsgebiet verboten. Der Bevölkerung wird wiederum angeboten, das Baum- und Strauchmaterial bis 10 cm Durchmesser am Samstag, 24. Oktober, ab 8 Uhr, durch die Gemeinde häckseln zu lassen. Das Schnittmaterial ist so zu deponieren, dass mit dem Häcksler gut zugefahren werden kann. Das Häckselgut muss auf jeden Fall zurückgenommen werden, wofür genügend Behälter bereitzustellen sind. Es darf nicht der Grüngutabfuhr mitgegeben werden. 10 Minuten reine Häckselzeit sind gratis. Arbeiten, die 10 Minuten übersteigen, kosten pro angebrochene fünf Minuten 15 Franken. Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung gerne bis 23. Oktober, 12 Uhr, unter 056 641 90 90 oder einwohnerdienste@eggenwil.ch entgegen.

Gartenholzereien durch den Forstbetrieb

Auf Wunsch erledigt der Forstbetrieb gerne auch Gartenholzereien für Private (Fällen von Bäumen, Baumkronenschnitte und Heckenpflege). Nähere Informationen sind bei Förster Urs Huber unter 056 649 92 94 oder 079 241 61 40 erhältlich. Der Forstbetrieb kann auch per E-Mail unter der Adresse forstbetrieb@jonen.ch kontaktiert werden.

Geschwindigkeitskontrolle auf der Kantonsstrasse

Am 16. September führte die Regionalpolizei Bremgarten zum siebten Mal in diesem Jahr eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Innerortstrecke der Kantonsstrasse, diesmal auf Höhe Liegenschaft Badenerstrasse 24 in Fahrtrichtung Baden, durch. Zwischen 15.40 und 18.30 Uhr haben von 743 gemessenen Fahrzeugen deren 93 oder 12,5 Prozent die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten. Die gefahrenen Geschwindigkeiten der Übertretungen ergaben nach Abzug der Messtoleranz von 3 km/h folgendes Bild: Zwischen 51 bis 55 km/h: 72 Übertretungen, zwischen 56 bis 60 km/h: 17 Übertretungen und zwischen 61 bis 65 km/h: 4 Übertretungen. Der schnellste Lenker war mit einer toleranzbereinigten Geschwindigkeit von 63 km/h unterwegs.

Gemeindekanzlei Eggenwil
Walter Bürgi, Gemeindeschreiber
Eggenwil, 30. September 2020

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