Gemeindemitteilung vom 23.01.2014
Leicht rückläufige Nachfrage nach Postdienstleistungen; Weniger Betreibungen im Jahr 2013; Schule und Gemeindebehörde gemeinsam unterwegs; Melanie Ferreira de Almeida hat gekündigt; Steuerbussen 2013; Sirenentest am 5. Februar
Leicht rückläufige Nachfrage nach Postdienstleistungen
Im Jahr 2013 wurden während der offiziellen Öffnungszeit von 32 Stunden pro Woche durchschnittlich 91 (Vorjahr: 102) Kunden am Schalter bedient. Davon beanspruchten wiederum 54 Prozent ein Angebot der Post, 37 Prozent ein solches der Gemeindeverwaltung. Neun Prozent nahmen gleichzeitig Dienstleistungen von Post und Gemeinde in Anspruch.
Die Schalterfrequenz am Samstagmorgen liegt durchschnittlich bei 9 (8) Personen. Besonders geschätzt werden die Öffnungszeiten am Montagabend bis 18.30 Uhr. Mit durchschnittlich 24 (29) Kunden ist der Montag der am stärksten frequentierte Tag. Rund 36 (32) Prozent aller Postgeschäfte sind Sendungsabholungen, gefolgt von den Sendungsaufgaben mit 35 (39) Prozent. Somit machen erstmals die Sendungsabholungen den grössten Teil der Postgeschäfte aus. Die übrigen postalischen Dienstleistungen bewegen sich seit der Integration der Postagentur in die Gemeindeverwaltung am 1. September 2008 in einem konstanten Rahmen. Einzig die Verkäufe, insbesondere Autobahnvignetten, sind naturgemäss saisonalen Schwankungen unterworfen.
Während des vergangenen Jahres wurden bei der Postagentur Eggenwil insgesamt 9 270 (11 098) Briefe und Pakete mit Hilfe des Sendungsmoduls selbstbedient frankiert und anschliessend über die Schalterkasse der Gemeindeverwaltung abgerechnet. Hinzu kommt eine stattliche Anzahl bereits vorfrankierter Sendungen, die bei der Postagentur abgegeben werden (nicht transaktionsabhängige Leistungen). 274 (267) Personen machten vom Bargeldbezug Gebrauch und bezogen insgesamt 77 175 (78 269) Franken. Total 277 (318) oder durchschnittlich 23 (27) Personen pro Monat erledigten ihre Einzahlungen am Schalter.
Die Gemeinde erbringt die Postdienstleistungen im Namen der Post auf ihre eigene Rechnung. Die Abgeltung der Post für die Leistungen des Partners setzt sich aus fixen, variablen sowie Bonuskomponenten zusammen. Der fixe Teil der Abgeltung entschädigt für nicht transaktionsabhängige Leistungen. Der variable Teil wird in Abhängigkeit vom erzielten Umsatz und/oder der Anzahl durchgeführter Transaktionen ausgerichtet. Die Bonuskomponente wird bei Erfüllung der Qualitätsstandards ausbezahlt.
Die zu Beginn von der Schweizerischen Post prognostizierte Abgeltung von 19 000 Franken pro Jahr oder rund 1600 Franken pro Monat wurde seit der Integration der Post in die Verwaltung in jedem Monat übertroffen. Sie betrug 2013 durchschnittlich 1940 (2160) Franken pro Monat. Damit konnte die Postagentur auch im vergangenen Jahr kostendeckend betrieben werden. Der Gemeinderat dankt dem Verwaltungsteam für die ausgezeichnete Arbeit und den Verantwortlichen der Schweizerischen Post für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Weniger Betreibungen im Jahr 2013
Mit 142 nahm die Gesamtzahl der Betreibungsbegehren im Vergleich zum Vorjahr (199) ab. Davon wurden 9 (41) Begehren zurückgewiesen. Die in Betreibung gesetzten Forderungen der Gläubiger sind mit 533 376 Franken gegenüber dem Vorjahr (965 976 Franken) ebenfalls gesunken. Total wurden 129 032 Franken (413 915 Franken) an die Gläubiger überwiesen, davon entfallen 22 735 Franken (115 045 Franken) auf Steuerzahlungen an die Gemeinde. Nach wie vor betreffen die meisten Zahlungsbefehle offene Steuerforderungen, Mehrwertsteuern und Krankenkassenprämien. Weitere Zahlen aus dem Betreibungsamt: Fortsetzungsbegehren: 103 (113), Eigentumsvorbehalte: 0 (1), Rechtshilfegesuche: 2 (1), Rechtsvorschläge 22 (17), Konkursandrohungen: 1 (7), Pfändungsvollzüge: 79 (90), Verwertungen: 78 (89), Verlustscheine: 47 (36), erteilte Auskünfte (Auszüge aus dem Betreibungsregister): 184 (172).
Schule und Gemeindebehörde gemeinsam unterwegs
Die Eggenwiler Primarschule samt Kindergarten weist eine hohe Schulqualität auf und legt damit einen entscheidenden Grundstein für die Bildung der Schülerinnen und Schüler. Dafür sind die Lehrpersonen, die Schulleitung und die Schulpflege mit grossem Engagement besorgt. Die Schule stellt überdies als Teil der Gemeinde einen wichtigen Faktor der Lebensqualität und Standortattraktivität des Dorfes dar. In diesem Zusammenhang ist auch von Bedeutung, dass der Betrieb der Schule knapp 40 Prozent des gesamten Finanzhaushaltes der Einwohnergemeinde in Anspruch nimmt und die abschliessende finanzielle Kompetenz und Verantwortung zum Schulbereich beim Gemeinderat liegt. Im Weiteren bestehen bei zahlreichen Aufgaben und Projekten Schnittstellen zwischen Schule/Schulbehörde und Gemeinderat/Gemeindeverwaltung sowie dem Schulsekretariat und den technischen Diensten. Aus diesen Gründen sind ein regelmässiger, offener Informationsaustausch sowie eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen unabdingbar.
So trafen sich diese Woche bereits zum dritten Mal alle Mitglieder der Schulpflege, die Schulleitung und Lehrpersonen, die Schulsekretärin sowie der Schulhauswart mit dem Gemeinderat und der Verwaltungsleitung zum jährlichen Feierabendgespräch in der Waldhütte. Im Anschluss an Impulsreferate zu aktuellen Schulthemen fand ein reger, informativer Gedankenaustausch statt. Auch die wertvollen Gespräche während des gemeinsamen Nachtessens machten deutlich, dass alle Beteiligten im selben Boot sitzen und das gleiche Ziel zum Wohl der Schülerinnen und Schüler sowie der Gesamtgemeinde haben. Der Gemeinderat dankt allen Teilnehmern herzlich für den wiederum sehr gelungenen Anlass und freut sich auf eine weiterhin angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Melanie Ferreira de Almeida hat gekündigt
Per Ende Juli 2014 hat Melanie Ferreira de Almeida als Köchin beim Mittagstisch der Schule Eggenwil gekündigt. Nach fünf intensiven Jahren möchte sie eine andere berufliche Herausforderung annehmen. Melanie Ferreira de Almeida war massgeblich am Aufbau und am Erfolg des Mittagstisches beteiligt. Schule und Gemeindebehörde bedauern ihren Weggang sehr und danken ihr bereits an dieser Stelle für ihren ausserordentlichen Einsatz zu Gunsten der Eggenwiler Schule.
Auf das neue Schuljahr sucht die Gemeinde eine flexible Köchin oder einen flexiblen Koch, die/der Erfahrung im Umgang mit Kindergruppen mitbringt. Zu den Aufgaben gehören neben der Zubereitung der Mittagessen auch die Menüplanung, der Einkauf und die Buchhaltung. Interessierte Personen melden sich bitte bei der Schulleiterin Franziska Pedersen unter 056 641 90 96 oder franziska.pedersen@eggenwil.ch.
Steuerbussen 2013
Gemäss Steuergesetz fällt die Hälfte der vom kantonalen Steueramt verfügten Ordnungsbussen wegen Nichtabgabe der Steuererklärung den Gemeinden zu. Aus dem Rechnungsjahr 2013 ergibt sich für die Gemeinde Eggenwil ein Gemeindeanteil von 2200 Franken (Vorjahr: 2210 Franken).
Sirenentest am 5. Februar
Sirenen können Leben retten – wenn sie richtig funktionieren und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch, 5. Februar, findet in der ganzen Schweiz von 13.30 bis spätestens 15 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" und des "Wasseralarms" getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Weitere Informationen und Hinweise zu den Verhaltensregeln im Ernstfall können unter www.sirenentest.ch abgerufen werden.