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Gemeindemitteilung vom 05.02.2013

Sirenentest morgen Mittwoch, 6. Februar 2013; Volksabstimmung vom 3. März 2013; Rege Bautätigkeit hält weiterhin an; Eggenwil nimmt erneut Asylsuchende auf; Kantonale Strassenbauprojekte vorläufig genehmigt; Geschwindigkeitskontrolle auf der Kantonsstrasse

Sirenentest morgen Mittwoch, 6. Februar 2013

Sirenen können Leben retten – wenn sie richtig funktionieren und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Morgen Mittwoch, 6. Februar, findet in der ganzen Schweiz von 13.30 bis spätestens 15 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen des "Allgemeinen Alarms" und des "Wasseralarms" getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Weitere Informationen und Hinweise zu den Verhaltensregeln im Ernstfall finden sich auf den hintersten Seiten des Telefonbuchs oder können unter www.sirenentest.ch abgerufen werden.

Volksabstimmung vom 3. März 2013

Am Sonntag, 3. März, entscheiden die Eggenwiler Stimmberechtigten über eine kommunale, eine kantonale und drei eidgenössische Vorlagen. Auf Stufe Gemeinde gelangt der Baukredit für die Erweiterung und Sanierung der Schul- und Mehrzweckanlage zur Abstimmung. Die Gemeindeversammlung vom 30. November 2012 lehnte die Vorlage mit 79 Ja- gegen 98 Neinstimmen ab. Gegen diesen Beschluss wurde mit 212 Unterschriften das Referendum ergriffen. Die Abstimmungsunterlagen mit den Erläuterungen des Gemeinderates wurden den Stimmberechtigten am 5. Februar zugestellt. Die Originalpläne des Bauvorhabens sind im Foyer des Gemeindehauses ausgestellt. Weiterführende Informationen sind auch unter der Rubrik Bildung/Schulen > Bauprojekt Erweiterung/Sanierung Schul-/Mehrzweckanlage abrufbar.

Rege Bautätigkeit hält weiterhin an

2012 wurden 18 Baubewilligungen erteilt für die Erstellung von 18 neuen Wohneinheiten und einer Gewerbeeinheit, An- und Umbauten an zwei bestehenden Einfamilienhäusern, den Abbruch und Neubau eines Ökonomiegebäudes, vier Überdachungen/Verglasungen von Sitzplätzen inklusive unbeheizte Wintergärten, Wärmedämmungen von zwei bestehenden Wohngebäuden, eine Aussenwärmepumpe, vier Solaranlagen, drei Stützmauern/Einfriedungen/sonstige Gartengestaltungen sowie temporäre Wanderstecktunnels in der Reussebene. Hinzu kam die Bewilligung für die Sanierung und den Ausbau der Unterdorfstrasse. Im Weiteren wurden Stellungnahmen zu vier Vorprojekt-Anfragen verfasst, sechs diverse baurechtliche Verfügungen/Projektänderungen behandelt, eine Rohbau- und sechs Schlussabnahmen vorgenommen, eine Einwendung verhandelt und keine Bussen ausgesprochen.

Im vergangenen Jahr wurden zwei Wohneinheiten fertig gestellt. Sieben Wohneinheiten befinden sich zur Zeit im Bau. 18 Wohneinheiten sind baubewilligt, aber noch nicht baubegonnen. Zudem prüft die Bauverwaltung derzeit Studien oder Vorprojekte für sieben neue Wohneinheiten.

Laut Verzeichnis der Aargauischen Gebäudeversicherung waren in Eggenwil per Ende 2012 365 (Vorjahr: 365) Gebäude mit einem Gesamtversicherungswert von 269 (268) Millionen Franken registriert.

Eggenwil nimmt erneut Asylsuchende auf

Die Ehegatten Sabah Hussein und Rojin Rassul lebten mit ihren beiden Kindern seit Juli 2009 in Eggenwil. Die ehemaligen Asylsuchenden erhielten im September 2012 einen anderen Aufenthaltsstatus. Ende letzten Jahres zog die Familie in eine Wohnung in Brugg. Gemeinderat und Verwaltung wünschen ihr viel Glück und alles Gute auf dem künftigen Lebensweg.

Die Gemeinde Eggenwil beherbergt und betreut seit 1990 nahezu ununterbrochen Asylsuchende in der Unterkunft neben dem Gemeindehaus. Hinzu kommen Personen, die privat untergebracht sind. Aus Gründen der Solidarität ist der Gemeinderat auch künftig bereit, den Kanton bei seinen Aufgaben im Asylwesen zu unterstützen respektive die Aufnahmepflicht zu erfüllen. So wird Mitte Februar das junge Ehepaar Solomon und Bosena Tesfay-Alemu mit ihrem einjährigen Sohn Amanuel zuziehen. Die Gemeinde heisst die Familie aus Eritrea willkommen. Mit vier im Dorf wohnhaften Asylsuchenden erfüllt die Gemeinde ihre Aufnahmepflicht (Aufnahmequote von zwei Personen), weshalb dem Kanton keine Ersatzabgaben zu leisten sind.

Kantonale Strassenbauprojekte vorläufig genehmigt

Im November letzten Jahres genehmigte die Einwohnergemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 270 000 Franken für den Gemeindeanteil an das Zusatzprojekt Gehweg Badenerstrasse (52 Prozent der voraussichtlichen Bruttoaufwendungen von 510 000 Franken). Ein Jahr zuvor hiess die Gemeindeversammlung den Verpflichtungskredit über 530 000 Franken für den Gemeindeanteil an das kantonale Projekt Ausbau und Sanierung Kantonsstrasse K 271 mit Neubau des Rad-/Gehwegs zwischen Künten und Eggenwil inkl. Eingangspforte/Querungshilfe und Ausbau der Strassenbeleuchtung sowie für die gleichzeitige Sanierung und Erweiterung der kommunalen Werkleitungen gut. Dieser Kredit beinhaltet rund 100 000 Franken für den Anteil an das kantonale Strassenbauprojekt (ein Prozent der voraussichtlichen Bruttoaufwendungen von 10,01 Millionen Franken) und rund 430 000 Franken für die kommunalen Werkleitungen der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Elektrizitätsversorgung.

Ende Januar hat die kantonale Abteilung Tiefbau nun die Bauvorhaben vorläufig genehmigt und die Unterabteilung Realisierung ermächtigt, die Projekte öffentlich aufzulegen. Die betroffenen Anstösser respektive Grundeigentümer werden an einer Informationsveranstaltung informiert. Der Regierungsrat entscheidet über allfällige Einwendungen und die bereinigten Bauprojekte. Die Realisierung ist in den Jahren 2014 bis 2016 vorgesehen.

Geschwindigkeitskontrolle auf der Kantonsstrasse

Am 30. Januar führte die Regionalpolizei Bremgarten zum ersten Mal in diesem Jahr eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Hauptstrasse, Höhe Restaurant Sternen, Fahrtrichtung Baden, durch. Zwischen 6.15 und 9 Uhr haben von 392 gemessenen Fahrzeugen deren 103 oder 26 Prozent die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten. Die gefahrenen Geschwindigkeiten der Übertretungen ergeben folgendes Bild: Zwischen 54 bis 58 km/h: 73 Übertretungen, zwischen 59 bis 63 km/h: 27 Übertretungen, zwischen 64 bis 68 km/h: zwei Übertretungen und zwischen 69 und 77: eine Übertretung. Der schnellste Lenker war nach Abzug der Messtoleranz von 3 km/h mit 72 km/h unterwegs und musste an die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten verzeigt werden.

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