Gemeindemitteilung vom 13.02.2013
Rekordanstieg bei den Waldhütten-Vermietungen; Mittagstisch war auch 2012 gefragt; Statistik Zivilstandswesen 2012; Steuerbussen 2012; Winterdienst
Rekordanstieg bei den Waldhütten-Vermietungen
Im vergangenen Jahr wurde die Waldhütte Cheserholz der Ortsbürgergemeinde Eggenwil insgesamt 136 Mal vermietet (2011: 113, 2010: 89, 2009: 74 Vermietungen), was der höchsten jährlichen Benützungsanzahl seit Bestehen der Waldhütte entspricht. Die Mieteinnahmen beliefen sich auf 31 000 Franken (2011: 26 000 Franken, 2010: 21 000 Franken, 2009: 13 500 Franken). Seit der Überarbeitung der Gemeindehomepage Anfang 2011 kann die Waldhütte auch online über das Reservationssystem gebucht werden. Der Gemeinderat dankt Markus und Andrea Belser für ihre ausgezeichnete Arbeit als Hüttenwart/Verwalter.
Mittagstisch war auch 2012 gefragt
Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem vorangegangenen einjährigen Pilotprojekt sprach sich die Gemeindeversammlung im Sommer 2010 für die definitive Einführung des Mittagstisches aus. Gleichzeitig wurde das seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 bestehende Angebot an Betreuungsstunden und Aufgabenhilfe erweitert, so dass bei genügenden Anmeldungen in Kombination mit dem Mittagstisch an zwei Tagen in der Woche eine Ganztagesbetreuung angeboten werden kann. Für dieses Gesamtpaket an familienergänzenden Tagesstrukturen genehmigte der Souverän einen Verpflichtungskredit von jährlich 30 000 Franken als maximales Kostendach im Sinne einer Defizitgarantie.
Die bedarfsgerechte Verpflegungsmöglichkeit im Foyer des Mehrzweckgebäudes wird – koordiniert mit dem Schulstundenplan und unterrichtsunabhängigen Betreuungs- und Förderangebot – ausserhalb der Unterrichtszeiten sichergestellt. Das Angebot steht an drei Tagen pro Woche allen in Eggenwil wohnhaften Kindern, die den Kindergarten oder die Volksschule besuchen, offen. Gelegentlich nehmen auch Schulleitung und Lehrerschaft teil. Jeweils am Montag sind ebenso die Eggenwiler Seniorinnen und Senioren herzlich willkommen. Während der Schulferien und an Feiertagen findet der Mittagstisch nicht statt.
Im vergangenen Jahr wurden an insgesamt 115 Tagen (Vorjahr: 145 Tage, inklusive Freitag) total 2006 (2358) Mittagessen zubereitet. Durchschnittlich wurden 17 (16) Personen verpflegt. Weiter wurden 151 Aufgabenhilfestunden verrechnet.
Für das leibliche Wohl sorgt Melanie Ferreira de Almeida, Köchin und dipl. Ernährungsberaterin SHS. Zudem werden die Kinder während des Mittagstisches durch Betty Pascali als leitende Betreuerin und bei Bedarf zusätzlich durch Erna Ravicini oder Angela Richner betreut. Für das ergänzende Betreuungs- und Förderangebot zeichneten Rita Thoma und Angela Richner verantwortlich.
Den Eltern wird pro Mittagessen ein Beitrag von 13 Franken bei fixer Anmeldung und 15 Franken bei sporadischer Inanspruchnahme des Angebots in Rechnung gestellt. Die Pauschalbeiträge sind für alle Eltern, unabhängig ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, gleich.
Wie die Rechnung 2012 zeigt, ergab sich für den Mittagstisch bei einem Aufwand von 41 589 (48 997) Franken gegenüber einem Ertrag von 22 784 (26 345) Franken ein Defizit von 18 805 (22 652) Franken. Für die Betreuungsstunden/Aufgabenhilfe resultierte bei einem Aufwand von 2802 (4654) Franken gegenüber einem Ertrag von 906 (745) Franken ein Fehlbetrag von 1896 (3909) Franken. Damit wurden die Kosten für Löhne, Verbrauchsmaterial und Administration zu rund 53 (50) Prozent durch Elternbeiträge gedeckt. Mit der Übernahme des Gesamtdefizits von 20 701 (26 560) Franken durch die Gemeinde wurde das bewilligte Kostendach um 9299 (3440) Franken unterschritten. Raumnutzung und Nebenkosten wie Strom, Wasser etc. wurden nicht berechnet respektive blieben in der Abrechnung Tagesstrukturen unberücksichtigt.
Im Januar dieses Jahre inspizierte der Lebensmittelkontrolleur des kantonalen Amtes für Verbraucherschutz den Mittagstischbetrieb (Konzept zur Selbstkontrolle, Lebensmittel, Prozesse und Tätigkeiten) sowie die Räume und Einrichtungen der Vereinsküche. Laut vorliegendem Bericht wird der Betrieb einwandfrei nach den Vorschriften der Lebensmittelgesetzgebung geführt. Es mussten keinerlei Beanstandungen angebracht werden.
Gemeinderat und Schulpflege danken allen an der Organisation und Durchführung des Mittagstischs sowie der Betreuungsstunden beteiligten Personen für die engagierte und kompetente Mitarbeit.
Statistik Zivilstandswesen 2012
Laut dem Regionalen Zivilstandsamt Bremgarten haben im Jahr 2012 5 (Vorjahr: 3) in Eggenwil wohnhafte Paare geheiratet. Zudem verzeichnete das Zivilstandsamt einen (1) Todesfall, der in Eggenwil eingetreten ist. Eingetragene Partnerschaften und Hausgeburten wurden keine (0), Anerkennungen 3 (2) und Namenserklärungen 0 (1) registriert. Das Zivilstandsamt stellte für Personen mit Heimatort Eggenwil 3 (6) Personenstandsausweise, 16 (10) Heimatscheine, 6 (4) Familienscheine, 0 (0) Eheurkunden, 1 (2) internationale Geburtsurkunden, 0 (0) Todesurkunden, 0 (0) Anerkennungsurkunden, 2 (1) Familienausweise sowie 5 (3) Ausweise über den registrierten Personenstand aus. Im Weiteren wurden 0 (1) Trauungen im Ausland, 0 (2) Scheidungen, 0 (1) Geburt im Ausland, eine (1) erleichterte Einbürgerung, 5 ordentliche Einbürgerungen (0), keine (0) Bürgerrechtsentlassungen und keine (0) Verschollenenerklärung erfasst.
Die Nettokosten des Regionalen Zivilstandsamtes lagen unter dem Voranschlag. Der Beitrag der Gemeinde Eggenwil betrug 3896 Franken oder 4.37 Franken pro Einwohner (Vorjahr: 4.19 Franken, Voranschlag: 5.95 Franken). Der Gemeinderat dankt den Verantwortlichen des Regionalen Zivilstandsamtes Bremgarten für ihre grosse und fachkundige Arbeit.
Steuerbussen 2012
Gemäss Steuergesetz fällt die Hälfte der vom kantonalen Steueramt verfügten Ordnungsbussen wegen Nichtabgabe der Steuererklärung den Gemeinden zu. Aus dem Rechnungsjahr 2012 ergibt sich für die Gemeinde Eggenwil ein Gemeindeanteil von 2210 Franken (Vorjahr: 2540 Franken).
Winterdienst
Im Zusammenhang mit den Schneeräumungs- und allgemeinen Winterdienstarbeiten werden die Motorfahrzeughalterinnen und -halter ersucht, ihre Fahrzeuge nicht auf öffentlichen Strassen und Plätzen abzustellen. Nebst der erheblichen Behinderung der Winterdienstarbeiten besteht auch die Gefahr der Beschädigung durch die Räumungsfahrzeuge oder durch beiseite geschobene Schneemassen. Die Gemeinde lehnt jede Haftung für solche Schäden ab.