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Gemeindemitteilung vom 10.01.2013

Projekt «Erweiterung und Sanierung der Schul- und Mehrzweckanlage» wird der Urnenabstimmung unterstellt, Rechtskraft der übrigen Versammlungsbeschlüsse; 1000 Franken an das Kinderheim St. Benedikt; Feuerwehr ist einsatzbereit; Aus der Gemeinde-Statistik 2012

Projekt «Erweiterung und Sanierung der Schul- und Mehrzweckanlage» wird der Urnenabstimmung unterstellt; Rechtskraft der übrigen Versammlungsbeschlüsse

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 30. November 2012 haben die Stimmberechtigten den vom Gemeinderat beantragten Verpflichtungskredit von brutto 3,83 Mio. Franken für die Erweiterung und Sanierung der Schul- und Mehrzweckanlage Eggenwil mit 79 Ja- gegen 98 Neinstimmen in geheimer Abstimmung abgelehnt. Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist ist am 7. Januar 2013 abgelaufen.

Am 7. Januar 2013 hat das Referendumskomitee der Gemeindekanzlei das Referendumsbegehren eingereicht, wonach die unterzeichneten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger verlangen, dass der erwähnte Beschluss der Urnenabstimmung zu unterstellen ist.

Nach erfolgter Prüfung stellt der Gemeinderat fest, dass das Referendumsbegehren den gesetzlichen Anforderungen entspricht und 212 gültige Unterschriften aufweist. Drei Unterschriften waren ungültig. Erforderlich gewesen wären 158 gültige Unterschriften (ein Viertel der 632 Stimmberechtigten). Das Referendum wird somit als zu Stande gekommen erklärt. Gegen diesen Entscheid kann innert drei Tagen nach der Veröffentlichung beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau Beschwerde erhoben werden.

Die Urnenabstimmung findet am 3. März 2013 (eidgenössische und kantonale Volksabstimmung) statt. Die Abstimmungsunterlagen werden den Stimmberechtigten bis spätestens 8. Februar zugestellt. Der Gemeinderat verfasst zur Abstimmungsvorlage einen erläuternden Bericht. Dieser enthält das Ergebnis des Gemeindeversammlungsbeschlusses und berücksichtigt sowohl die Stellungnahme der Urheber des Referendums als auch die an der Gemeindeversammlung geäusserten ablehnenden Meinungen.

Die übrigen an der Einwohnergemeindeversammlung vom 30. November 2012 nicht abschliessend gefassten Beschlüsse sind nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist am 7. Januar 2013 in Rechtskraft erwachsen. Die Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2012 wurden abschliessend gefasst.

1000 Franken an das Kinderheim St. Benedikt

Auch am vergangenen ersten Adventssonntag, 2. Dezember 2012, folgten über 200 Eggenwiler Einwohnerinnen und Einwohner der Einladung des Gemeinderates zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit auf dem Dorfplatz. Wiederum erfreuten die Schulkinder die Besucher mit weihnächtlichen Liedern. Mit Glühwein, Punsch, Wienerli mit Brot und einem Kuchenbuffet war für das leibliche Wohl gesorgt. Die eingeschaltete Weihnachtsbeleuchtung am Kastanienbaum auf dem Dorfplatz und entlang der Kantonsstrasse erleuchtete das Dorf bis zum Dreikönigstag. Der Gemeinderat dankt allen Helfern für die Unterstützung. Der Erlös von 1000 Franken wurde dem Kinderheim St. Benedikt in Hermetschwil überwiesen.

Feuerwehr ist einsatzbereit

Wie dem Bericht der Feuerwehrkommission entnommen werden kann, wurden im Jahr 2012 insgesamt 66 (Vorjahr: 60) Übungen durchgeführt. Die Alarmübung fand am 27. September, die Hauptübung am 20. Oktober statt. Zudem wurde letztes Jahr gemeinsam mit der Schule das Notfallkonzept «Feuer» überarbeitet und dieses nach vorgängiger Instruktion der Kinder und Lehrkräfte am 15. September im Rahmen einer Evakuierungsübung überprüft.

Die Inspektion des Atemschutzes durch die Aargauische Gebäudeversicherung vom 29. Juni wurde in allen Bereichen erfüllt.

Im vergangenen Jahr mussten 4 (14) Ernstfalleinsätze geführt werden. Die Anwesenheitsquote lag über alle Übungen und Einsätze berechnet bei 75 (71) Prozent. Per Ende Februar 2012 leisteten total 53 (52) Leute aktiv Dienst. Anfang 2012 waren 179 (175) Personen ersatzpflichtig. Die ausgetretenen Feuerwehrleute konnten an der Rekrutierung vom 15. November annähernd ersetzt werden. Damit liegt der aktuelle Mannschaftsbestand über dem für die Grössenklasse 1 vorgeschriebenen Wert. Im Hinblick auf die zu erwartende Umstufung in die Grössenklasse 2 (Sollbestand von 54 Angehörigen der Feuerwehr inklusive Spezialisten) sowie in Anbetracht der erfreulich hohen Bereitschaft der Bevölkerung, Feuerwehrdienst zu leisten, wird auf eine Reduktion des Bestandes verzichtet.

Die persönliche Ausrüstung und das Korpsmaterial (Feuerwehrgeräte) befinden sich in einem vollständigen, zweckmässigen und einwandfreien Zustand. Im vergangenen Jahr wurde die Abteilung Atemschutz mit acht neuen Atemschutzgeräten samt 16 Reserveflaschen ausgerüstet.

Das Feuerwehr-Aussendepot an der Wyderstrasse im Weiler Hohfoor ist zweckmässig und befindet sich in einem guten Zustand. Die Kontrollen der Alarmeinrichtungen (mindestens monatlich) sowie der Wasserbezugsorte (Hydranten jährlich, Auslösung der Löschreserve monatlich) gaben ebenfalls zu keinen Beanstandungen Anlass.

Der Gemeinderat dankt den Angehörigen der Feuerwehr für ihre ausgezeichnete Arbeit.

Aus der Gemeinde-Statistik 2012

Im Jahr 2012 stehen 10 (Vorjahr: 4) Geburten 3 (3) Todesfällen und 101 (81) Zuzüge 93 (85) Wegzügen entgegen. Die Einwohnerzahl betrug per 31. Dezember 2012 908 (890) Personen, davon sind 339 (334) katholisch, 226 (231) reformiert, 78 (71) anderer Konfession, 265 (254) konfessionslos und 444 (435) Frauen, 464 (455) Männer. Innerhalb der letzten zehn Jahre stieg der Anteil der konfessionslosen Einwohnerinnen und Einwohner von 13,7 auf 29,2 Prozent.

Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung inklusive Asylbewerber und vorläufig aufgenommene Ausländer betrug am Jahresende 157 (160) Personen oder 17,3 Prozent (18) aus 21 verschiedenen Nationen. Vor zehn Jahren betrug der Ausländeranteil 9,6 Prozent. Am stärksten vertreten sind die deutschen Staatsangehörigen mit 43,9 Prozent (43,1) der ausländischen Wohnbevölkerung.

Von der Gesamtbevölkerung sind 109 Personen zwischen 65 und 79 Jahre, 18 Personen über 80 Jahre alt. 134 Einwohner oder 14,8 Prozent befinden sich im Pensionsalter. 161 Personen oder 17,7 Prozent sind jünger als 20 Jahre.

Ende 2012 waren 633 (618) Stimmberechtigte verzeichnet, davon 33 (29) Ortsbürger, 324 (321) Frauen, 309 (297) Männer.

Per 30. September waren in der Gemeinde 821 (808) Motorfahrzeuge und Anhänger sowie 23 (19) Motorfahrräder registriert. Die Fahrzeugkategorien teilen sich wie folgt auf: 588 (581) Personenwagen, 2 (1) Kleinbusse, 25 (23) leichte, 4 (4) schwere und 1 (1) übriges Nutzfahrzeug, 1 (1) Arbeitsmotorwagen sowie 29 (28) landwirtschaftliche Motorfahrzeuge. Ferner verkehrten 126 (125) Motorräder, 4 (5) Kleinmotorräder, 39 (37) Anhänger und 2 (2) Kollektiv-Fahrzeuge mit Händlerschild.

Es fanden im vergangenen Jahr 2 (2) ordentliche Einwohnergemeindeversammlungen statt. An der Rechnungsgemeinde beteiligten sich 53 Stimmberechtigte oder 8,5 Prozent, an der Budgetgemeinde 177 Stimmberechtigte oder 28,1 Prozent. Insgesamt wurden 10 (11) Sachgeschäfte behandelt und für brutto 270 000 Franken (680 000 Franken) Verpflichtungskredite bewilligt. Es wurde ein (0) fakultatives Referendum ergriffen. Die Ortsbürger hielten ebenfalls 2 ordentliche Versammlungen ab. Im Sommer nahmen 10 Stimmberechtigte oder 31,3 Prozent und im Winter 17 Stimmberechtigte oder 51,6 Prozent teil. Insgesamt wurden 5 (5) Sachgeschäfte behandelt und keine (0) Verpflichtungskredite bewilligt.

Der Gemeinderat hielt 18 (19) ordentliche Sitzungen ab, wobei insgesamt 878 (863) Geschäfte behandelt wurden. Das Gemeinderatsprotokoll umfasst rund 550 Seiten. Daneben waren die Behördenmitglieder an zahlreichen weiteren Sitzungen, Besprechungen und Augenscheinen engagiert.

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