Bischof Felix Gmür hat die katholische Kirche neu geweiht
Artikel Aargauer Zeitung, Ausgabe vom 14.05.2012, über die Wiedereinweihung der renovierten katholischen Kirche in Widen
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Montag, 14. Mai 2012 | az | www.aargauerzeitung.ch
Freiamt

Mit 200 Gläubigen weihte Bischof Felix Gmür die renovierte katholische Kirche Bruder Klaus in Widen. ELJ
Widen Nach einer achtmonatigen Innenrenovation ist das Gotteshaus neu gesegnet und steht jetzt den Pfarreigruppen wieder frei zur Verfügung.
von Erna Lang-Jonsdottir
Die katholische Kirche Bruder Klaus platzte am Sonntag aus allen Nähten: Um die 200 Personen trafen ein, um mit Bischof Felix Gmür für die neu renovierte Kirche zu beten und um danach ein Fest zu feiern. Eröffnet wurde der Anlass mit einem Einzug des Bischofs in die Kirche, der von der Musikgesellschaft Eggenwil und zahlreichen Kindern unterstützt wurde.
Für die musikalische Umrahmung des Programms sorgte der Chor Ars Cantandi. «Damit es den Kleinen nicht langweilig wird, dürfen sie nun ihr eigenes Programm starten», sagte Felix Gmür vor seiner Predigt. Gespannt verliessen die rund 30 Kinder den Kirchenraum, um an ihrer eigenen «Sunntigsfiir» teilzunehmen.
Räume sind behindertengerecht
Für 2 Millionen renoviert und energetisch verbessert wurde nicht nur der Hauptkirchenraum, sondern auch die Kapelle sowie sämtliche Räume des Pfarreizentrum-Gebäudes (die az berichtete). Dabei wurden die Haustechnik und die Räumlichkeiten alters- und behindertengerecht erschlossen. Geschaffen wurde zudem der benötigte Stauraum. Weiter wurde für die Nutzung der Kapelle deren Zugang verbindlich geregelt.
«Dass das Pfarreileben der Kirchgemeinde Eggenwil-Widen kurz vor dem 35-Jahr-Jubiläum der Kirche zurückkehrt, bereitet grosse Freude», sagte Gemeindeleiterin Edith Rey Kühntopf. Die Kirche stehe Pfarreigruppen ab sofort wieder für ihre Aktivitäten zur Verfügung. Nach dem festlichen und feierlichen Akt lud die Kirchgemeinde zu einem Apéro ein. In dem Festzelt vor der Kirche gab es ein warmes Mittagessen zu einem kleinen Preis. Auch während dieser Zeit war für die Kinder gesorgt: Bei einem Spiele Parcours gaben sie ihr Bestes, während ihre Eltern und Grosseltern den Ansprachen beim Essen zuhören konnten.