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Bevormundung der Gemeinden

Leserbrief in der Aargauer Zeitung, Ausgabe vom 31.10.2008, der Gemeindeammänner Widen, Berikon, Eggenwil und Zufikon zur vorzeitigen Einführung der Steuergesetzrevision

Bevormundung der Gemeinden

Leserbrief in der Aargauer Zeitung, Ausgabe vom 31.10.2008, der Gemeindeammänner Widen, Berikon, Eggenwil und Zufikon zur vorzeitigen Einführung der Steuergesetzrevision

© Aargauer Zeitung / MLZ; 31.10.2008; Seite 32

Leserbriefe

Bevormundung der Gemeinden

Abstimmung über die Steuergesetzrevision

Die vorzeitige Einführung der Steuergesetzrevision, über die wir Ende November an der Urne befinden, belastet auch die Aargauer Gemeinden mit 72 Millionen Franken. In unseren Gemeinden ist gemäss Angaben der Kantonalen Steuerverwaltung mit Steuermindereinnahmen zwischen 4,5% und 5,5% zu rechnen.

Bis vor ein paar Monaten hätten die Überschüsse, die der Kanton Aargau erzielt, unseres Erachtens zum Schuldenabbau verwendet werden müssen. In der aktuellen Wirtschaftslage hingegen sollten sie eher für vorzeitige Investitionen gebraucht werden. Das wäre eine vernünftige Politik

Nicht zuletzt soll jede Gemeinde selber darüber bestimmen, ob sie den Steuerfuss anpassen kann und will. Deshalb am 30. November Nein zur Bevormundung der Gemeinden und folglich Nein zur vorgezogenen kantonalen Steuergesetzrevision.

Alfred Oggenfuss, Rudolfstetten; Vreni Meuwly, Widen; Peter Oggenfuss, Berikon; Thomas Endres, Eggenwil; Jürg Attinger, Zufikon; Gemeindeammänner

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