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Rabenschwarze Zahlen

Artikel Aargauer Zeitung, Ausgabe vom 10.02.2009, über den Rechnungsabschluss 2008

Rabenschwarze Zahlen

Artikel Aargauer Zeitung, Ausgabe vom 10.02.2009, über den Rechnungsabschluss 2008

© AZ-Tabloid / MLZ; 10.02.2009; Seite 1

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Überschuss weit über Budget

Eggenwil Der Gemeinderat hatte einen Ertragsüberschuss in der Eggenwiler Gemeinderechnung 2008 von 161 000 Franken budgetiert, es wurden 450 000 Franken daraus. Seite 5


© AZ-Tabloid / MLZ; 10.02.2009; Seite 5

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Rabenschwarze Zahlen

Eggenwil Der erste Freiämter Rechnungsabschluss 2008 liegt auf dem Tisch.

Als erste Gemeinde in den Bezirken Bremgarten und Muri präsentiert die Kleingemeinde Eggenwil ihren Haushaltsabschluss 2008. Das Ergebnis fiel sehr gut aus. Statt des erwarteten Ertragsüberschusses von 161 000 Franken resultierte ein Mehrertrag von fast 450 000 Franken.

Aufwand tiefer, Ertrag höher

Im Vergleich zum Gemeindebudget 2008 fielen die Ausgaben (Nettoaufwendungen) um gut 4 Prozent tiefer aus. Auf der Einnahmenseite resultiert bei den Steuern ein Mehrertrag von 8,7 Prozent. Die Gesamtsteuereinnahmen betragen 2,3 Millionen Franken; budgetiert worden waren 2,12 Millionen Steuerfranken und somit 185 000 weniger.

Bei praktisch allen Steuerarten wurden die Budgetvorgaben übertroffen. So bei den Einkommens- und Vermögenssteuern, bei den Quellensteuern, den Grundstücksgewinnsteuern und den Erbschafts- und Schenkungssteuern. Einzig bei den Aktiensteuern und bei den Nach- und Strafsteuern stellte sich ein Minus im Vergleich zum Budget ein.

Ende 2008 waren 13 Prozent der Eggenwiler Gemeindesteuern ausstehend. Der genaue Betrag dieser noch nicht einbezahlten provisorisch und definitiv veranlagten Steuergelder lag bei 280 429 Franken. Einen Grossteil der fällig gewesenen, definitiv veranschlagten Steuerausstände hat man per Betreibung eingefordert. Mit den restlichen säumigen Steuerpflichtigen wurden Ratenzahlungen vereinbart.

Eigenwirtschaftsbetriebe im Lot

Nebst dem ordentlichen Hauhalt schlossen auch alle Eigenwirtschaftsbetriebe der Gemeinde mit schwarzen Zahlen ab. Die Wasserversorgung meldet ein Plus (Ertragsüberschuss) von 36 800 Franken, dies dank Mehreinnahmen bei den Anschlussgebühren. Eigenkapital der Wasserversorung: 1,14 Mio. Franken.

Ein Plus von 48 800 Franken weist die Abwasserbeseitigung aus. Auch bei der Entwässerung konnte man deutlich höhere Anschlussgebühren einnehmen als erwartet. Stand des Eigenkapitals: 1,87 Mio. Franken.

In der Abfallbewirtschaftung stellte sich ein Plus von knapp 9000 Franken ein. Das Eigenkapital der Abfallbewirtschaftung beträgt nun 53 000 Franken.

Auch die Elektrizitätsversorgung weist mit einem Plus von knapp 50 000 Franken ein gutes Ergebnis aus. Der Stand des Eigenkapitals beläuft sich auf 540 000 Franken. (sl)

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