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Amtliche Publikation vom 27.07.2007

Einladung zur 1. August-Feier; Gemeinde wächst weiter; Gute Noten für das Betreibungsamt; Erste Geschwindigkeitskontrolle auf der Oberdorfstrasse; Spielplatz erfüllt die Sicherheitsnormen; Studie über mögliche alternative Heizung im Schulhaus liegt vor

Amtliche Publikation vom 27.07.2007

Einladung zur 1. August-Feier; Gemeinde wächst weiter; Gute Noten für das Betreibungsamt; Erste Geschwindigkeitskontrolle auf der Oberdorfstrasse; Spielplatz erfüllt die Sicherheitsnormen; Studie über mögliche alternative Heizung im Schulhaus liegt vor

Einladung zur 1. August-Feier

Der Gemeinderat lädt die Einwohnerinnen und Einwohner zusammen mit ihren Verwandten und Bekannten herzlich zur diesjährigen Bundesfeier auf dem Schulhausplatz ein.

Um 18 Uhr wird die Festwirtschaft eröffnet, wo die Musikgesellschaft mit diversen Fleischspezialitäten vom Grill und einem Salatbuffet für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Um 20 Uhr beginnt die eigentliche Feier mit dem Glockengeläute der Kirche. Gemeindeammann Thomas Endres wird die Anwesenden begrüssen, bevor Benedikt Stalder, Boswil, das Wort an die Besucherinnen und Besucher richtet. Dieser realisierte in den vergangenen vier Jahren gemeinsam mit Peter Hägler den Freiämterweg, für welchen er unter anderem die historischen Informationstafeln textet und gestaltet. Stalder wird den Eggenwilern ihre Informationstafel zum Freiämterweg persönlich überreichen. Danach wird die Tafel bei der bergseitigen Bushaltestelle montiert.

Die Feier wird umrahmt durch das Spiel der Musikgesellschaft Eggenwil. Anschliessend erfolgt der traditionelle Lampionumzug zum Höhenfeuer. Das Programm wurde diese Woche allen Haushaltungen zugestellt.

Gemeinde wächst weiter

Per 30. Juni belief sich die Einwohnerzahl der Gemeinde Eggenwil auf 778 oder 34 mehr als vor Jahresfrist. Auch der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung – 118 Personen aus 17 verschiedenen Nationen – ist angestiegen und beträgt 15 Prozent. Am stärksten vertreten sind die deutschen Staatsangehörigen (42 Prozent des Ausländeranteils).

Zurzeit befinden sich 50 neue Wohneinheiten im Bau. Für acht weitere Wohneinheiten liegen rechtskräftige Baubewilligungen vor. Für sieben Wohneinheiten läuft die Projektierungsphase. Die tatsächliche Entwicklung entspricht dem gewünschten, gesunden Wachstum und bestätigt die Prognosen des Gemeinderates. Dieser geht davon aus, dass in Eggenwil Ende nächsten Jahres über 900 Einwohner leben werden.

Gute Noten für das Betreibungsamt

Das Betreibungsinspektorat der Schuldbetreibungs- und Konkurskommission des Obergerichts hat das Betreibungsamt im Juni der Jahresinspektion unterzogen. Wie dem vorliegenden Bericht entnommen werden kann, wird das Betreibungsamt Eggenwil korrekt und sorgfältig geführt. Die Sachbearbeitung gibt zu keinerlei Bemerkungen Anlass. Das Betreibungsamt kann in der bisherigen Form weitergeführt werden. Der Gemeinderat dankt der Betreibungsbeamtin Susanne Egloff und ihrem Stellvertreter Patrik Schibli für die ausgezeichnete Arbeit.

Erste Geschwindigkeitskontrolle auf der Oberdorfstrasse

Nachdem die Fahrzeuglenker vergangenen Monat während je einer Woche pro Fahrtrichtung mit einem Inforadar auf die gefahrenen Geschwindigkeiten hingewiesen worden waren, führte die Regionalpolizei Mitte Juli erstmals eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Oberdorfstrasse, Fahrtrichtung bergwärts, durch. Zwischen 6.30 und 8 Uhr haben von 43 gemessenen Fahrzeugen deren 17 oder 39,5 Prozent die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritten. Die gefahrenen Geschwindigkeiten der Übertretungen ergeben folgendes Bild: Zwischen 34 bis 38 km/h: 11 Übertretungen, zwischen 39 bis 43 km/h: 3 Übertretungen und zwischen 44 bis 48 km/h: 3 Übertretungen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug vor Abzug der Messtoleranz von 3 km/h 46 km/h. Es musste niemand an das Bezirksamt verzeigt werden. Der Gemeinderat hat die Regionalpolizei mit weiteren Kontrollen beauftragt.

Spielplatz erfüllt die Sicherheitsnormen

Vor einem Jahr wurde der neue, für rund 150 000 Franken realisierte Spiel-, Sport- und Begegnungsraum auf dem Schulareal eingeweiht. Die Anlage wird seither rege benützt und erfreut Gross und Klein. Unterhalt und Pflege erfolgen – teilweise auch unter Mithilfe der Schulkinder – durch das Bauamt. Damit die Spielgeräte jederzeit und vollumfänglich den Sicherheitsnormen entsprechen, führt fachkundiges Personal der Ersteller- und Lieferantenfirma im Auftrag des Gemeinderates jährlich eine Hauptinspektion durch. Wie dem Bericht der diesjährigen Kontrolle zu entnehmen ist, befindet sich die Anlage in einem guten Zustand. Dennoch mussten einige kleinere Massnahmen wie das Abschleifen von scharfen Kanten, Nachspannen von Seilen, der Ersatz von Schutznetzen oder das Nachfüllen der Holzschnitzel für den Fallschutz getroffen werden.

Studie über mögliche alternative Heizung im Schulhaus liegt vor

Die bestehende Ölheizung im Schulhaus, die auch das Mehrzweckgebäude, das Gemeindehaus und das Feuerwehrlokal mit Wärme versorgt, hat ihre Lebensdauer erreicht und befindet sich in einem schlechten Zustand. Die von der Firma Sero GmbH, Stetten, im Auftrag des Gemeinderates erarbeitete Zustandsanalyse samt Variantenstudie über mögliche alternative Energiequellen liegt inzwischen vor.

Folgende Varianten wurden geprüft: Holzschnitzelheizung mit Holzschnitzel aus dem regionalen Wald, Pellets-Holzschnitzelheizung im Pumpsystem, Erdsondenheizung mit Wärmepumpe sowie der herkömmliche Ölheizkessel. Eine Solaranlage wurde nicht weiter verfolgt, da eine solche in Kombination mit einer Holzfeuerung keinen Sinn macht.

Mit jeweiligen Investitionskosten von gegen 400 000 Franken sowie Betriebs- und Kapitalfolgekosten von jährlich rund 50 000 Franken stellen Holzschnitzel und Wärmepumpe die beiden teuersten Varianten dar. Für eine Pellets-Holzschnitzelheizung im Pumpsystem wäre mit Investitionskosten von 230 000 Franken sowie jährlichen Betriebs- und Kapitalfolgekosten von 42 000 Franken zu rechnen. Erwartungsgemäss schlägt eine neue Ölheizung mit Investitionskosten von 140 000 Franken sowie Betriebs- und Kapitalfolgekosten von 34 000 Franken – zumindest derzeit – mit dem tiefsten finanziellen Aufwand zu Buche. Allerdings steht für den Gemeinderat eine nachhaltige, zukunftsgerichtete Lösung im Vordergrund, die nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den ökologischen Aspekten Rechnung trägt.

Der Rat wird auf der Basis der vorliegenden Entscheidungsgrundlagen weitere Abklärungen vornehmen, alle Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen und der kommenden Winter-Gemeindeversammlung Bericht und Antrag unterbreiten.

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