Amtliche Publikation vom 29.09.2006
Martina Egger als Leiterin Steuern gewählt; Projekt Ausbau Trottengasse liegt auf
Amtliche Publikation vom 29.09.2006
Martina Egger als Leiterin Steuern gewählt; Projekt Ausbau Trottengasse liegt auf
Martina Egger als Leiterin Steuern gewählt
Der Gemeinderat hat Martina Egger-Umbricht als Leiterin Steuern mit einem Pensum von 50 Prozent per 1. Januar angestellt. Die 33-Jährige ist verheiratet, Mutter einer acht Monate alten Tochter und wohnhaft in Möriken. Nach der kaufmännischen Lehre absolvierte sie verschiedene Weiterbildungen und Lehrgänge. Seit 1998 verfügt Martina Egger über den Fachausweis für Führungspersonal der Gemeinden, Fachrichtung Steueramtsvorsteher. Von 1994 bis 1999 war sie in der Gemeinde Turgi als stellvertretende Steueramtsvorsteherin und Leiterin des Arbeitsamtes tätig. Mitte 1999 wurde sie Steueramtsvorsteher-Stellvertreterin der Stadt Zofingen, wo sie noch bis Ende dieses Jahres tätig sein wird. Egger gehört dem Vorstand des Verbandes Steuerfachleute Aargauer Gemeinden an und ist Mitglied des Fachbeirates Bildung.
Die bisherige Leiterin Finanzen und Steuern Ursula Staubli wird weiterhin die Finanzverwaltung führen, die Stellvertretung im Steueramt sicherstellen und zusätzliche Aufgabenbereiche von Gemeindeschreiber Walter Bürgi übernehmen.
Der Rat ist überzeugt, mit Martina Egger eine bestens qualifizierte und tatkräftige Mitarbeiterin gefunden zu haben, die gut in das bestehende Team passt. Gemeinderat und Verwaltung heissen sie schon heute herzlich willkommen und freuen sich auf eine angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Projekt Ausbau Trottengasse liegt auf
Bekanntlich beabsichtigen Anton Steiner, Bremgarten und Bernhard Russi, Zufikon, in der Ersatzbaute für das inzwischen abgebrochene "Zgraggenhaus" vier Wohnungen und auf dem südlich angrenzenden Teil ihrer Parzelle Nr. 134 acht freistehende Einfamilienhäuser mit Tiefgarage zu realisieren. Um die erforderliche Erschliessung der Arealüberbauung sicherzustellen, muss vorgängig die Trottengasse samt den notwendigen Erschliessungsanlagen ausgebaut und saniert werden. Das nun vorliegende Bauprojekt sieht eine talseitige Verbreiterung der Fahrbahn auf durchgehend 4.50 Meter vor. Die bestehenden Verhältnisse der Haus- und Garagezufahrten werden praktisch unverändert übernommen. Das Projekt umfasst im Weiteren die Sanierung der Strassenentwässerung, ein neues Trassee für die Elektrizitätsversorgung und die Erneuerung der Strassenbeleuchtung, wobei die Standorte der Kandelaber unverändert bleiben. Schliesslich wird eine Wasserleitung in die Trottengasse eingelegt und beidseitig mit den bestehenden Leitungen verbunden. Für den Löschwasserschutz wird ein Überflurhydrant montiert.
Im Juli hat der Gemeinderat mit der Bauherrschaft einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abgeschlossen, wonach die aufzuteilenden Kosten von 358 000 Franken zu zwei Drittel durch die Eigentümer der Bauparzelle Nr. 134 und zu einem Drittel durch die Gemeinde getragen werden. Die für die Verbreiterung der Trottengasse erforderliche Landfläche von 25 Quadratmetern wird der Einwohnergemeinde Eggenwil unentgeltlich abgetreten. Die Vorleistungen für das ursprüngliche Bauprojekt von 1992 in Höhe von 12 400 Franken trägt die Gemeinde. Vorbehalten bleibt die Zustimmung der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. November.
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Trottengasse und der geplanten Arealüberbauung sind auch Erweiterungen und Anpassungen an den elektrischen Anlagen erforderlich. So sieht der Gemeinderat vor, die Verteilkabine Buech auszubauen und diese ab der Trafostation Dorf über das im Zuge der Erschliessung Buech erstellte Rohrtrassee neu einzuspeisen. Im Weiteren sollen die veralteten Versorgungskabel in der Trottengasse ersetzt und die bergseitigen Liegenschaften neu angeschlossen werden. Die Kosten für die elektrischen Groberschliessungsanlagen und für den Ersatz der Zuleitungen in Höhe von 53 000 Franken trägt die Elektra Eggenwil.
Gemäss Genereller Entwässerungsplanung (GEP) ist die Kanalisationsleitung in der Trottengasse bis zum Anschluss im Bereich der Kantonsstrasse teilweise schadhaft. Diese Mischwasserleitung wird ebenfalls mit dem Ausbau der Trottengasse beziehungsweise der Überbauung der Parzelle 134 saniert. Hierfür ist mit Gesamtaufwendungen von 17 000 Franken zu rechnen. Diese Kosten betreffen zu einem grossen Teil die Instandstellung von Einläufen privater Hausanschlussleitungen und sind durch die Eigentümer der betroffenen Liegenschaften zu tragen.
Das Bauprojekt Ausbau Trottengasse kann vom 29. September bis 30. Oktober während der ordentlichen Bürozeiten in der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Der Situationsplan mit Legende steht nachstehend auch als PDF-Dokument zur Verfügung. Innerhalb der 30-tägigen Auflagefrist kann gegen das Bauvorhaben beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache erhoben werden.