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Amtliche Publikation vom 02.02.2007

Rechnungsabschluss 2006 ziemlich genau nach Budget; Michael Boch für die Schulpflege nominiert; Elf Robidogs müssten ausreichen

Amtliche Publikation vom 02.02.2007

Rechnungsabschluss 2006 ziemlich genau nach Budget; Michael Boch für die Schulpflege nominiert; Elf Robidogs müssten ausreichen

Rechnungsabschluss 2006 entspricht der Zielvorgabe
Nettoaufwand und Steuerertrag weichen nur geringfügig vom Voranschlag ab

Einwohnergemeinde

Die Laufende Rechnung der Einwohnergemeinde schliesst um 50 000 Franken besser ab als budgetiert. Der Voranschlag rechnete mit einem Plus von 104 180 Franken. Tatsächlich wurde ein Ertragsüberschuss von 155 587 Franken realisiert und als indirekte sowie vorausgenommene Abschreibungen (zusätzliche Abschreibungen) verbucht.

Der Stand der vorausgenommenen Abschreibungen (Reserve, welche zur Abschreibung von künftigem Verwaltungsvermögen dient) beläuft sich per Jahresende auf 1 073 937 Franken. Zusätzlich verfügt die Einwohnergemeinde über ein Eigenkapital von 250 000 Franken. Im Weiteren weist die Rechnung einen Finanzierungsüberschuss von 8 865 Franken aus (Budget: Finanzierungsfehlbetrag von 64 820 Franken). Das verzinsliche Nettovermögen hat weiter zugenommen und beträgt per Jahresende 1 267 000 Franken.

Der Nettoaufwand fiel ein halbes Prozent tiefer aus als erwartet. Auch der Steuerertrag von 1 868 757 Franken weicht nur geringfügig vom budgetierten Betrag von 1 837 000 Franken ab (Differenz gegenüber dem Voranschlag: plus 1.73 Prozent).

Von den per Ende 2006 ausstehenden Steuern (inklusive Kantons-, Feuerwehr- und Kirchensteuern) in Höhe von 745 440 Franken (Vorjahr: 1 044 713 Franken) waren 376 175 Franken (591 496 Franken) erst provisorisch veranlagt. Von den definitiv veranlagten Steuern im Gesamtbetrag von 369 265 Franken (453 217 Franken) waren 174 954 Franken (288 607 Franken) in Verzug. Ein grosser Teil davon ist gemahnt beziehungsweise betrieben, mit einigen Steuerpflichtigen wurden Ratenzahlungen vereinbart.

Der Ausstand der Gemeindesteuern (provisorisch und definitiv veranlagt) betrug per Jahresende 344 800 Franken oder 18.9 Prozent (26.3 Prozent). Für verspätete Steuerzahlungen wurden 3 600 Franken Verzugszinsen erhoben. Auf der anderen Seite gewährte die Gemeinde Skonti und Vergütungszinsen im Betrag von 10 400 Franken.

Eigenwirtschaftsbetriebe

Wasserversorgung
Die Wasserversorgung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 12 093 Franken (Budget: 28 280 Franken). Der Finanzierungsüberschuss beträgt 105 183 Franken anstelle der budgetierten 198 280 Franken. Zum schlechteren Ergebnis führten Mindereinnahmen bei den Anschlussgebühren. Die Abgaben dürften stattdessen in diesem Jahr im erwarteten Ausmass eingehen. Das Eigenkapital der Wasserversorgung beträgt per Jahresende 720000 Franken.

Abwasserbeseitigung
Die Abwasserbeseitigung weist einen Ertragsüberschuss von 28 039 Franken aus (Budget: 28 280 Franken). Der Finanzierungsüberschuss beläuft sich auf 319 049 Franken anstatt der veranschlagten 518 280 Franken. Auch hier konnten weniger Anschlussgebühren als budgetiert vereinnahmt werden. Das Eigenkapital der Abwasserbeseitigung beläuft sich per Ende 2006 auf 888 000 Franken.

Abfallbewirtschaftung
Bei der Abfallbewirtschaftung konnte ein Ertragsüberschuss von 3 654 Franken verbucht werden (Budget: 170 Franken). Der Stand des Eigenkapitals beträgt per Jahresende 41000 Franken.

Elektrizitätsversorgung
Ebenso kann die Rechnung der Elektrizitätsversorgung schwarze Zahlen ausweisen. Es resultiert ein Ertragsüberschuss von 89 663 Franken anstelle der budgetierten 44 980 Franken. Zu diesem sehr guten Ergebnis führte insbesondere der wesentlich höhere Stromverkauf. Im Weiteren verbucht die Elektrizitätsversorgung eine Nettoinvestitionsabnahme von 16 787 Franken (Budget: 5 000 Franken). Somit beläuft sich der Finanzierungsüberschuss auf 106 450 Franken und das Eigenkapital per Jahresende auf 450 000 Franken.

Ortsbürgergemeinde

Zum Ausgleich der Ortsbürgerverwaltung konnten 3 500 Franken an die Forstwirtschaft vergütet werden (Budget: Beiträge von Forstwirtschaft 280 Franken). Die Forstwirtschaft musste schliesslich zum Ausgleich der Rechnung 1 855 Franken anstelle der budgetierten 9750 Franken aus dem Forstreservefonds entnehmen. Der Stand des Forstreservefonds beläuft sich per Jahresende auf 101 469 Franken.


Michael Boch für die Schulpflege nominiert

Für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Schulpflege – als Folge des Rücktritts von Roman Füglister – wurde Michael Boch, geboren 1969, Im Rebhügel 25, als Kandidat angemeldet. Da nicht mehr Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen werden, als zu wählen sind, ist gemäss Gesetz über die politischen Rechte eine Nachmeldefrist von fünf Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von zehn Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 7. Februar, 16 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Gehen innert der genannten Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird der Vorgeschlagene von der anordnenden Behörde als in stiller Wahl gewählt erklärt. In diesem Fall entfällt eine Urnenwahl am 11. März.

Elf Robidogs müssten ausreichen

Auf dem Gemeindegebiet sind insgesamt elf Robidog-Behälter installiert. Die grosse Mehrheit der Hundehalter nutzt diese Einrichtungen ordnungsgemäss und leistet damit einen wertvollen Anteil zur Sauberhaltung von Natur und Landschaft. Leider gibt es aber trotzdem immer wieder Hundehalter, die sich nicht um den von ihren Tieren zurückgelassenen Kot auf Strassen, Plätzen, Rabatten und Wiesen kümmern. Der Gemeinderat macht die fehlbaren Personen einmal mehr auf die Bestimmungen des Polizeireglementes aufmerksam: "Hundehalter müssen dafür sorgen, dass der öffentliche und fremde private Grund nicht durch Hunde verunreinigt wird. Sie sind verpflichtet, den Hundekot einzusammeln und zweckmässig zu beseitigen. Es ist verboten, Hunde unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Auf verkehrsreichen Strassen und Plätzen sind Hunde an der Leine zu führen." Widerhandlungen gegen diese Vorschriften werden vom Gemeinderat mit Geldbussen bis zu 500 Franken bestraft. Der Rat dankt im Namen aller (Tier und Mensch) für die Kooperation und wünscht allen Zwei- und Vierbeinern weiterhin erholsame Spaziergänge.

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