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Gemeindemitteilung vom 17.09.2026

Seit gestern Mittwoch, 16. September 2026, 12.00 Uhr, gilt die erneut reduzierte Gefahrenstufe 3 von 5: erhebliche Waldbrandgefahr – Mahnung zur Vorsicht; Aufruf der Bevölkerung zur Vorsicht aufgrund der erhöhten Trockenheitsschäden im Wald; Herzliche Gratulation an Schulleiter Rudolf Etter zur erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung; Pauschalbeitrag 2026 an das Feuerwehrwesen; Reminder: übermorgen Samstagnachmittag Hauptübung 2026; Einladung der Musikgesellschaft Eggenwil zum traditionellen Racletteabend am Samstag, 26. September; Befragung der älteren Bevölkerung zum Wohnen und Leben im Alter; Einladung zum diesjährigen Seniorennachmittag vom 18. Oktober; Erteilte Baubewilligung; Umgang der technischen Dienste Eggenwil mit verstorbenen Fundkatzen – Tier vermisst? Tier gefunden?; Geschwindigkeitskontrolle auf der Kantonsstrasse; Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung «Mobilität im Raum Mutschellen-Reusstal-Kelleramt: Zukunftsweisende Verkehrsplanung, stabile und zuverlässige Infrastruktur»; Abfluss von Fahrzeughalterdaten: Kantone warnen vor möglichen Betrugsversuchen; Im Kanton Aargau gilt künftig «digital vor analog»

Seit gestern Mittwoch, 16. September 2026, 12.00 Uhr, gilt die erneut reduzierte Gefahrenstufe 3 von 5: erhebliche Waldbrandgefahr – Mahnung zur Vorsicht

Die Verantwortlichen des Kantons und der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) haben nach einer Neubeurteilung die Gefahrenstufe für Waldbrandgefahr per gestern Mittwoch, 16. September 2026, 12.00 Uhr, von der Stufe 4 (grosse Gefahr – bedingtes Feuerverbot) auf Stufe 3 (erhebliche Gefahr – Mahnung zur Vorsicht) gesenkt.
Die Verantwortlichen des Kantons und der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) haben nach einer Neubeurteilung die Gefahrenstufe für Waldbrandgefahr per gestern Mittwoch, 16. September 2026, 12.00 Uhr, von der Stufe 4 (grosse Gefahr – bedingtes Feuerverbot) auf Stufe 3 (erhebliche Gefahr – Mahnung zur Vorsicht) gesenkt.

Seit Donnerstag, 27. August 2026, 12.00 Uhr, galt auf dem gesamten Kantonsgebiet ein bedingtes Feuerverbot (vgl. dazu auch  Gemeindemitteilung/Newsletter vom 27. August 2026).

Die Niederschläge der letzten Tage haben im Kanton Aargau zu einer Verbesserung der Lage in Bezug auf die Trockenheit geführt. Die Bodenmessdaten zeigen wieder eine gesteigerte Feuchtigkeit – wenn auch auf tiefem Niveau.

Experten der Abteilung Wald (BVU), der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) und des Kantonalen Führungsstabs (KFS AG) haben die Lage neu beurteilt. Aufgrund der reduzierten Risiken und Gefahren ist die Aufrechterhaltung des bedingten Feuerverbots nicht mehr notwendig. Folglich hat der Vorsteher des Departements Gesundheit und Soziales des Kantons Aargau mit Allgemeinverfügung vom 15. September 2026 die Rückstufung von Gefahrenstufe 4 (grosse Gefahr – bedingtes Feuerverbot) auf Stufe 3 (erhebliche Gefahr – Mahnung zur Vorsicht) per gestern Mittwoch, 16. September 2026, 12.00 Uhr, angeordnet.

Die durch den technischen Dienst Eggenwil bei allen betroffenen öffentlichen Plätzen, insbesondere auch bei den Feuerstellen um die Waldhütte oder beim Picknickplatz im Foort an der Reuss angebrachten Hinweistafeln werden ersatzlos entfernt.

Das nachstehend abrufbare Merkblatt bietet einen vereinfachten Überblick über das Verhalten bei Trockenheit respektive bei der Gefahrenstufe 3:

Merkblatt Verhalten bei Trockenheit Stufe 3 von 5: erhebliche Waldbrandgefahr – Mahnung zur Vorsicht, gültig ab 16.09.2026, 12.00 Uhr

Weitere Informationen zum Thema Hitze und Trockenheit sowie die Verknüpfungen zur Beratungsstelle für Brandverhütung BFB der Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen VKG und zum Naturgefahrenportal des Bundes finden sich auf der Homepage des Kantons.

Die Gemeindebehörde dankt der Bevölkerung für die stets verantwortungsvolle Kooperation und das Verständnis gegenüber der erforderlichen Einschränkungen während der diesjährigen historischen Hitze- und Trockenperiode.

Aufruf der Bevölkerung zur Vorsicht aufgrund der erhöhten Trockenheitsschäden im Wald

Trockenheit macht den Wald zur Gefahrenzone. Bild: SWI swissinfo.ch/© KEYSTONE / CHRISTIAN BEUTLER

Kürzlich wurden die Gemeinden mit einem gemeinsamen Schreiben der Vereinigung WaldAargau – Verband der Waldeigentümer, dem Aargauer Forstpersonalverband sowie der kantonalen Abteilung Wald zu den aktuellen Auswirkungen der Trockenheit im Wald informiert. Darin werden auch Fragen zur Sicherheit und Haftung aufgegriffen sowie ein Ausblick auf 2027 und die Folgejahre gemacht.

Die Trockenheit und Hitze der vergangenen Wochen haben dem Aargauer Wald stark zugesetzt und viele Bäume leiden darunter. Äste können ohne klare Einwirkung plötzlich abbrechen oder Bäume spontan umstürzen. Insbesondere bei grossen Laubbäumen ist eine erhöhte Vorsicht geboten. Ein Aufenthalt im Wald erfolgt immer auf eigene Gefahr.

Das nachstehend als PDF-Dokument abrufbare Merkblatt von WaldAargau und Forstpersonalverband Aargau ruft die Bevölkerung zur erhöhten Vorsicht im Wald auf und umfasst konkrete Verhaltensregeln für Waldbesuchende. Das entsprechende Plakat findet sich auch an exponierten Stellen in den Eggenwiler Waldungen, so etwa bei der Waldhütte Cheserholz.

WaldAargau & Aargauer Forstpersonalverband – Merkblatt «Erhöhte Vorsicht im Wald»

Herzliche Gratulation an Schulleiter Rudolf Etter zur erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung

Rudolf Etter, Schulleiter Eggenwil

Per 1. August 2023 übernahm lic. phil. Rudolf Etter die Stellvertretung der Schulleitung. Seit Anfang August 2024 ist er als Nachfolger von Franziska Pedersen als Schulleiter der Volksschule Eggenwil (Kindergarten, Primarschule und Tagesstrukturen) mit einem Arbeitspensum von 40 Prozent für deren operative Führung verantwortlich. Gleichzeitig engagiert er sich nach wie vor als Lehrperson an der Eggenwiler Schule und unterstützt sie ausserdem im Rahmen des pädagogischen und didaktischen ICT-Supports (PICTS) sowie des technischen ICT-First-Level-Supports (TICTS).

Inzwischen hat Rudolf Etter die berufsbegleitende Weiterbildung zum Schulleiter an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) erfolgreich abgeschlossen. Am 23. Juni 2026 erwarb er das schweizweit anerkannte Certificate of Advanced Studies FHNW «CAS Schulleiter EDK». Seine auch für die Schule Eggenwil wertvolle Zertifikatsarbeit trägt den Titel «Unterwegs zu einer ‹guten Schule› – Schulklima gestalten und Streit und Mobbing wirksam begegnen».

Gemeinderat, Verwaltung und Schulteam gratulieren Ruedi herzlich zur ausgezeichneten Leistung. Sie danken ihm an dieser Stelle erneut für die stets engagierte, pflichtbewusste und hochkompetente Mitwirkung und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Genugtuung bei seinen anspruchsvollen und verantwortungsvollen Aufgaben zugunsten der Eggenwiler Volksschule.

Pauschalbeitrag 2026 an das Feuerwehrwesen; Reminder: übermorgen Samstagnachmittag Hauptübung 2026

Das Korps der Feuerwehr Eggenwil vor seinem Einsatz anlässlich der Hauptübung 2025. Bild: Nina Macchi, Macchi Photography, Eggenwil/20.09.2025
Das Korps der Feuerwehr Eggenwil vor seinem Einsatz anlässlich der Hauptübung 2025. Bild: Nina Macchi, Macchi Photography, Eggenwil/20.09.2025

Die Gemeinden erhalten von der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) Subventionen gemäss der Verordnung über die Beitragsleistung aus dem Fonds zur Bekämpfung von Feuer- und Elementarschäden, die entweder auf Gesuch hin im Einzelfall (Feuerwehrfahrzeuge, -material und -lokale) oder als jährliche Pauschalbeiträge (theoretische Investitionskosten für allgemeines Feuerwehrmaterial wie persönliche Ausrüstung, Wasserversorgungs- und Hydrantenanlagen oder Versicherungen) ausgerichtet werden. Gemeinden mit eigenständiger Feuerwehr, die bestehendes Rationalisierungspotenzial nicht nutzen, werden die Beitragssätze um 30 Prozentpunkte gekürzt.

Wie der aktuellen Verfügung der AGV entnommen werden kann, erhält die Gemeinde Eggenwil für das Jahr 2026 einen Pauschalbeitrag von 12 015 Franken an das Feuerwehrwesen. Weil die Gemeinde das Rationalisierungspotenzial voll ausschöpft, steht ihr der ordentliche Beitrag von 45 Prozent der theoretischen Investitionskosten der Grössenklasse II von 26 700 Franken zu.

Zusätzlich erhält die Gemeinde auf ihr Gesuch hin für das Jahr 2026 an die Löschwasserversorgung, das heisst also zugunsten des gebührenfinanzierten Wasserwerks, eine Hydranten-Pauschale in Höhe von 9700 Franken: für die 77 kontrollierten und ausnahmslos einsatztauglichen Hydranten je 100 Franken und für den neu installierten und den komplett ersetzten Hydranten je 1000 Franken.

Zur Erinnerung: Wie mit Gemeindemitteilung vom 26. August 2026 informiert, lädt die Feuerwehr Eggenwil die Bevölkerung übermorgen Samstag, 19. September, um 15.00 Uhr zur diesjährigen Hauptübung auf dem Schulhausplatz mit anschliessendem Apéro ein:

Die Feuerwehr Eggenwil in Aktion erleben – Einladung der Bevölkerung zur Hauptübung 2026 auf dem Schulhausplatz mit anschliessendem Apéro am Samstagnachmittag, 19. September​ 2026

Einladung der Musikgesellschaft Eggenwil zum traditionellen Racletteabend mit der Bevölkerung am Samstag, 26. September, in der Mehrzweckhalle

Musikgesellschaft Eggenwil

Einladung der Musikgesellschaft Eggenwil zum traditionellen Racletteabend mit der Bevölkerung am Samstag, 26. September, in der Mehrzweckhalle

Die Musikgesellschaft Eggenwil lädt die Bevölkerung am Samstag, 26. September, ab 17 Uhr, wiederum zum gemütlichen Racletteabend in der Mehrzweckhalle ein. Die Gäste erwartet ein frisch zubereitetes Raclette, auf Wunsch auch à discrétion. Ausserdem lädt eine Outdoor-Bar zum geselligen Verweilen ein.

Der Gemeinderat hat die Bewilligung für die Durchführung des Einzelanlasses mit Wirtetätigkeit, die Kleinhandelsbewilligung für die Abgabe von Spirituosen sowie die Verlängerung der Öffnungszeit bis Sonntag, 27. September, 2 Uhr, erteilt. Wie bei allen grösseren Anlässen wurde die Bewilligung mit verschiedenen Auflagen bezüglich Lärm- und Brandschutz sowie der Abgabe von Alkohol und Tabak-/Nikotinprodukten an Jugendliche verbunden.

Reservationen nimmt Präsident Stefan Martin gerne per praesident@mg-eggenwil.ch oder 079 631 38 06 entgegen.

Befragung der älteren Bevölkerung zum Wohnen und Leben im Alter

Quelle: Informationsbroschüre «Älter werden im Kanton Aargau» der Fachstelle Alter und Familie des Kantons Aargau

Mitte September startet in unserer Region eine Befragung der älteren Bevölkerung. Rund 3000 zufällig ausgewählte Personen ab 65 Jahren erhalten einen Fragebogen zu ihren Bedürfnissen rund um das Wohnen und Leben im Alter.

Im Zentrum stehen zwei Themenbereiche respektive Fragestellungen:

  • Welche Informationen, Beratungs- und Unterstützungsangebote soll eine künftige regionale Anlaufstelle rund um das Alter bieten?
  • Und welche Bedürfnisse bestehen beim betreuten Wohnen?

Die Befragung steht im Zusammenhang mit der Umsetzung der Gesundheitspolitischen Gesamtplanung 2030 des Kantons Aargau. Künftig sollen sich die Gemeinden in Versorgungsregionen organisieren und gemeinsam eine Anlaufstelle für Fragen rund um das Alter sicherstellen. Die Ergebnisse der Befragung helfen den Gemeinden und dem Regionalplanungsverband Mutschellen – Reusstal – Kelleramt (Repla MRK), die künftigen Angebote möglichst optimal auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung auszurichten.

Die ausgewählten Personen erhalten den Fragebogen in diesen Tagen per Post und können ihn bis Ende Oktober 2026 ausfüllen. Die Befragung wird vom unabhängigen Schweizer Befragungsinstitut DemoSCOPE durchgeführt; die Antworten werden vertraulich behandelt.

Die Repla MRK und der Gemeinderat Eggenwil danken für die rege Teilnahme. Jeder ausgefüllte Fragebogen trägt dazu bei, ein möglichst aussagekräftiges Bild der Bedürfnisse der älteren Bevölkerung zu erhalten.

Einladung zum diesjährigen Seniorennachmittag vom 18. Oktober in der Mehrzweckhalle

Letztes Jahr begrüsste Gemeinderätin Esther Werthmüller zusammen mit ihrem Gemeinderatskollegen Sebastian Meyer am Sonntag, 16. November 2025, die erneut erfreulich grosse Gästeschar zum traditionellen Seniorennachmittag in der Mehrzweckhalle, welcher jeweils jährlich im Auftrag des Gemeinderats durch den Landfrauenverein Eggenwil-Künten organisiert wird. Gleichzeitig bedankte sie sich beim Duo Guido Fischer und Fredy Tellenbach, welche wiederum für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Bild: 16.11.2025/zvg
Letztes Jahr begrüsste Gemeinderätin Esther Werthmüller zusammen mit ihrem Gemeinderatskollegen Sebastian Meyer am Sonntag, 16. November 2025, die erneut erfreulich grosse Gästeschar zum traditionellen Seniorennachmittag in der Mehrzweckhalle, welcher jeweils jährlich im Auftrag des Gemeinderats durch den Landfrauenverein Eggenwil-Künten organisiert wird. Gleichzeitig bedankte sie sich beim Duo Guido Fischer und Fredy Tellenbach, welche wiederum für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Bild: 16.11.2025/zvg

Seit 1964, also seit nunmehr 62 Jahren, organisiert der Landfrauenverein Eggenwil-Künten im Auftrag des Gemeinderats verdankenswerterweise den Seniorennachmittag. Die erfreulicherweise stetig steigende Teilnehmerzahl machte es vor einiger Zeit notwendig, den Anlass aus Platzgründen von der Waldhütte mit maximal 50 Sitzplätzen in die Mehrzweckhalle zu verlegen.

Auch dieses Jahr laden die Gemeindebehörde und die Landfrauen alle Eggenwiler Einwohnerinnen und Einwohner im Pensionsalter am Sonntag, 18. Oktober, herzlich zur gemütlichen und unterhaltsamen Zusammenkunft ins Mehrzweckgebäude ein. Der beliebte Anlass mit schönen Begegnungen, guten Gesprächen und geselligen Stunden beginnt um 11.30 Uhr bei einem Apéro. Danach ist mit einem feinen Mittagessen für das leibliche Wohl gesorgt. Im Anschluss an den besonderen Überraschungsbeitrag folgt ab 15 Uhr das Dessert und schliesslich der gemütliche Ausklang.

Das Einladungsschreiben mit der Bitte um Anmeldung bis 30. September an die Präsidentin des Landfrauenvereins, Andrea Belser, belser-etterlin@bluewin.ch oder 079 778 88 58 wurde letzte Woche an insgesamt 234 Personen verschickt.

Auch die Mitglieder des Gemeinderats werden vollzählig teilnehmen und freuen sich zusammen mit den Organisatoren darauf, viele bekannte und neue Gesichter zu begrüssen und mit den Eggenwiler Seniorinnen und Senioren wiederum einen fröhlichen und unbeschwerten Nachmittag verbringen zu dürfen.

Erteilte Baubewilligung

Unter Auflagen und Bedingungen hat der Gemeinderat Danilo und Malin Godenzi, Rüschlikon, als Gesuchsteller respektive Bewilligungsnehmer, Bauherrschaft und heutige Grundeigentümer die Nachtragsbewilligung Nr. 2024/17-01 vom 14. September 2026 zur seinerzeitigen Baubewilligung Nr. 2024/17 vom 20. Januar 2025 an Henseler & Sons AG, Eggenwil, erteilt.

Die genehmigte Projektänderung umfasst ein zusätzliches Fenster an der Südostfassade des Wohngebäudes Nr. 104 sowie die Errichtung eines Aussenpools samt der hinter der Nordostfassade der freistehenden Doppelgarage aussenaufgestellten Wärmpumpe und Anpassung der Schmutzwasserkanalisation zur Beheizung und Entleerung des Schwimmbads auf Parzelle Nr. 157, Kuppelweg 2.

Umgang der technischen Dienste Eggenwil mit verstorbenen Fundkatzen

Eine Katze kann entlaufen, einen Unfall haben oder sich verirren. Wird sie aufgefunden und beim Tierarzt oder in einem Tierheim abgegeben, wird kontrolliert, ob die Katze gechippt ist. Diverse Polizeistationen sowie einige Gemeinden, so auch der technische Dienst Eggenwil, verfügen über ein Chip Lesegerät. Ist die Katze gechippt kann der Eigentümer schnell ausfindig gemacht und das Tier an seine Halter zurückgegeben werden. Allerdings müssen die Halter sicherstellen, dass die Implantation der Microchip-Nummer bei ANIS registriert ist – ein Chip ohne Registrierung ist leider nutzlos. Bild: katzenfreunde-schweiz.ch
Eine Katze kann entlaufen, einen Unfall haben oder sich verirren. Wird sie aufgefunden und beim Tierarzt oder in einem Tierheim abgegeben, wird kontrolliert, ob die Katze gechippt ist. Diverse Polizeistationen sowie einige Gemeinden, so auch der technische Dienst Eggenwil, verfügen über ein Chip Lesegerät. Ist die Katze gechippt kann der Eigentümer schnell ausfindig gemacht und das Tier an seine Halter zurückgegeben werden. Allerdings müssen die Halter sicherstellen, dass die Implantation der Microchip-Nummer bei ANIS registriert ist – ein Chip ohne Registrierung ist leider nutzlos. Bild: katzenfreunde-schweiz.ch

Katzen sind in der Schweiz weit verbreitet – noch vor den Hunden sind sie das beliebteste Haustier. Laut dem Open Data Portal «Tierstatistik» der Identitas AG waren im Oktober 2025 im Aargau 73 644 Katzen registriert, schätzungsweise leben aber gemäss kantonaler Verwaltung über 140 000 Tiere im Aargau. Viele der sogenannten «Stubentiger» sind Freigänger.

Wie NetAP – Network for Animal Protection, Esslingen ZH, als international tätige Tierschutzorganisation im Rahmen ihrer derzeitigen Umfrage bei den Schweizer Gemeinden darlegt, würden immer mehr Hauskatzen gechippt und bei der Datenbank ANIS registriert. Doch bestehe dafür (noch) keine Pflicht. In den Kantonen Bern und Aargau werde sich dies nun ändern. Es sei davon auszugehen, dass weitere Kantone nachziehen werden.

Viele Tierhalter würden befürchten, dass die Polizei und Mitarbeitende der Entsorgungsstellen der Gemeinden verunfallte oder tot aufgefundene Katzen nicht auf einen Chip hin prüfen und ein Tier einfach entsorgen. Das sei leider in vielen Gemeinden noch gängige Praxis, so NetAP. Dadurch erfahre ein Tierhalter nichts vom Tod seines geliebten Tiers und es werde ihm die Möglichkeit genommen, sich zu verabschieden. Die Unwissenheit über den Verbleib eines geliebten Tieres sei zudem für viele Menschen ausserordentlich belastend.

Die Gemeindebehörde teilt grundsätzlich die Haltung und das Anliegen von NetAP. In der Gemeinde Eggenwil werden jedoch seit Einführung der Chip-Technologie alle tot aufgefundenen Katzen systematisch durch das Bauamt respektive den technischen Dienst mit dem gemeindeeigenen Auslesegerät auf einen Chip hin überprüft. Sofern ein solcher vorhanden ist, wird der in der Datenbank ANIS registrierte Halter kontaktiert, bevor das verstorbene Tier im Einvernehmen mit deren Besitzern zur regionalen Kadaversammelstelle in Unterlunkhofen verbracht wird.

NetAP – Network for Animal Protection – Merkblatt «Mikrochip richtig auslesen → Katzenhalter finden»

Weitere Informationen finden sich etwa auch auf der Website des Vereins Katzenfreunde Schweiz.

Tier vermisst? Tier gefunden?

In den letzten Jahren wurden in der Schweiz jährlich über 24 000 Tiere vermisst. In der Datenbank www.stmz.ch können kostenlos Fund- und Vermisstenmeldungen erfasst werden, damit die Tiere wieder nach Hause finden. Auch kann jede Person mit der sogenannten Nachbarschaftshilfe beitragen, vermisste Tiere in der Umgebung suchen zu helfen. Dazu ist die Registrierung unter www.stmz.ch/helfer möglich. Danach erhält man eine Meldung per E-Mail oder SMS, wenn in der Umgebung ein Tier vermisst wird.

Auch die Gemeindeverwaltung nimmt regelmässig Vermisstmeldungen entgegen, um diese sodann in den Anschlagkästen beim Gemeindehaus sowie bei der Bushaltestelle zu publizieren und gleichzeitig den technischen Dienst über das vermisste Tier zu informieren.

Geschwindigkeitskontrolle auf der Kantonsstrasse

Vorgestern Dienstag, 15. September, führte die Regionalpolizei Bremgarten wiederum eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Innerortstrecke der Kantonsstrasse, diesmal auf Höhe Liegenschaft Badenerstrasse 25 in beiden Fahrtrichtungen, durch. Zwischen 16.20 und 19.35 Uhr haben von 1651 gemessenen Fahrzeugen deren 77 oder 4,7 Prozent die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten. Die gefahrenen Geschwindigkeiten der Übertretungen ergaben nach Abzug der Messtoleranz von 5 km/h folgendes Bild: Zwischen 51 bis 55 km/h: 70 Übertretungen, zwischen 56 bis 60 km/h: 4 Übertretungen und zwischen 61 bis 65 km/h: 1 Übertretung. Die schnellste fahrzeuglenkende Person war mit einer toleranzbereinigten Geschwindigkeit von 63 km/h unterwegs.

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung «Mobilität im Raum Mutschellen-Reusstal-Kelleramt: Zukunftsweisende Verkehrsplanung, stabile und zuverlässige Infrastruktur»

Wie entwickelt sich die Mobilität in der Region Mutschellen-Reusstal-Kelleramt? Der Kanton Aargau informiert über die geplanten und laufenden Verkehrsprojekte in der Region Mutschellen-Reusstal-Kelleramt. Im Fokus stehen die Hintergründe, der aktuelle Stand und offene Fragen. Die beiden inhaltlich identischen Veranstaltungen finden wie folgt statt:

  • Dienstag, 13. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Casino Bremgarten, Wohlerstrasse, 5620 Bremgarten
  • Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19.00 Uhr, Kibizi Saal Widen, Bellikonerstrasse 210, 8967 Widen

Im Anschluss an die Präsentation besteht Gelegenheit für Fragen und einen gemeinsamen Austausch. Die Veranstaltung klingt anschliessend bei einem Apéro aus.

Die Regionalplanungsgruppe Mutschellen-Reusstal-Kelleramt und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau laden die interessierte Bevölkerung herzlich ein, an einer der beiden Informationsveranstaltungen teilzunehmen und freuen sich auf zwei spannende Veranstaltungen.

Kt. AG & Repla MRK – Einladungsflyer Öffentlichkeitsveranstaltungen Entwicklung Mobilität in der Region vom 13. & 15.10.2026

Abfluss von Fahrzeughalterdaten: Kantone warnen vor möglichen Betrugsversuchen

Quelle: Strassenverkehrsamt Aargau

Über den eAutoIndex wurden Mitte August öffentlich zugängliche Daten von Fahrzeughaltenden der Kantone Aargau, Luzern, Schaffhausen, Waadt und Zug automatisiert abgerufen. Gesperrte oder anderweitig geschützte Daten von Halterinnen und Halter waren nicht betroffen. Aufgrund einer möglichen missbräuchlichen Verwendung der zusammengetragenen Daten rufen die fünf Kantone die Bevölkerung dennoch zu erhöhter Vorsicht auf.

Auch der Kanton Aargau empfiehlt, unerwartete Schreiben, E-Mails oder SMS kritisch zu prüfen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn zur raschen Zahlung aufgefordert, persönliche oder finanzielle Angaben verlangt oder über Links zur Eingabe von Daten aufgefordert wird. Im Zweifelsfall sollte die zuständige Behörde über ihre offiziellen Stellen kontaktiert werden. Weitere Informationen sind auf der Website des Kantons Aargau abrufbar.

Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter können die öffentliche Bekanntgabe ihrer Halterdaten zudem kostenlos über das Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau sperren lassen: zum Online-Formular für Sperrung Halterdaten.

Allgemeine Informationen zu aktuellen Betrugsmaschen im Internet sowie Hinweise zum Schutz vor Cyberkriminalität finden sich auf cybercrimepolice.ch.

Im Kanton Aargau gilt künftig «digital vor analog»

Die digitale Kommunikation wird für Einwohnerinnen und Einwohner, Wirtschaft und Verwaltung immer wichtiger. Die Servicequalität für Bevölkerung und Unternehmen soll erhöht und die Verwaltungsprozesse möglichst medienbruchfrei gestaltet werden. Die digitale Transformation der Verwaltung ist weiter voranzutreiben. Der Kanton Aargau erfüllt zwar bereits zahlreiche Aufgaben digital, doch besteht weiterhin grosses Ausbaupotenzial. 

Ein wichtiger Baustein für die digitale Behördenkommunikation ist etwa das Smart Service Portal, auf dem bereits verschiedene Leistungen von Kanton und Gemeinden digital angeboten werden. Im Gesetzesentwurf wird dieses als zentraler Zugang für digitale Leistungen des Kantons bestimmt und es werden einheitliche Regeln für die Nutzung dieses Behördenportals definiert. 

Die Anhörung zum Gesetz über die digitale Aufgabenerfüllung dauert vom 14. September bis 14. Dezember 2026. Weiterführende Informationen zum Thema finden sich auf der Website des Kantons.

Gemeindekanzlei Eggenwil
Walter Bürgi
Gemeindeschreiber & Verwaltungsleiter
Eggenwil, 17. September 2026

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